Da die Konzentration der Treibhausgase durch die Industrialisierung der letzten 150 Jahre zu stark angestiegen ist, zielt deutsche Klimapolitik darauf ab, bis 2020 die Emissionen von Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Bis zum Jahr 2050 sollen es 80 bis 95 Prozent Einsparung sein. Die Energiewende ist machbar und zahlt sich aus. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung renommierter Forschungsinstitute, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte.
Der Landkreis Wolfenbüttel strebt an, den CO2- Ausstoß im gesamten Landkreis zu minimieren, damit auch hier der notwendige Beitrag zur Eindämmung der Erderwärmung und des Klimawandels mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Natur erbracht wird.
Damit das Bekenntnis zum Einsparen CO2-schädlicher Emissionen kein Lippenbekenntnis bleibt, möchten die GRÜNEN im Kreistag Wolfenbüttel, dass der Landkreis ein Klimaschutzkonzept für kreiseigene Liegenschaften (z.B. die Landkreisschulen) erstellt. Mit ihm wird ein Energiemanagementsystem entwickelt – und seine Umsetzung führt dazu, den Energieverbrauch zu minimieren.
Der Kreistagsabgeordnete Ehrhard Dette, der für die GRÜNEN im Umweltausschuss und im Finanzausschuss arbeitet, sieht viele Gründe, für den Antrag zu stimmen: „Unabhängig von der Zielsetzung der CO2-Minimierung ist im Haushaltsentwurf 2013 wieder einmal zu sehen, wie hoch die Kosten für Energieverbrauch in den Schulen und Gebäuden des Landkreises sind. Also ist es auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, die Energiekosten zu senken.“
Das Bundesumweltministerium unterstützt durch sein Klimaschutz-Teilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ solche Vorhaben auch finanziell. Von daher, so der GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende Bertold Brücher, „...sollten wir noch in diesem Jahr im Kreistag die Voraussetzungen schaffen, damit unser Landkreis im 1. Quartal 2013 den Förderantrag stellen kann.“
Die Grünen: Klimaschutzkonzept für kreiseigene Liegenschaften gefordert
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