Erneut steht Dachstuhl Am Brückenbach in Flammen

In der vergangenen Nacht wurde die Feuerwehr erneut zu einem Feuer Am Brückenbach alarmiert. Wieder brannte ein Dachstuhl.

von Anke Donner


Der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen.
Der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel.

Wolfenbüttel. Innerhalb weniger Tage kam es in Wolfenbüttel gleich zu zwei Bränden in Mehrfamilienhäusern Am Brückenbach. Erneut stand in der vergangenen Nacht der Dachstuhl eines Hauses in Flammen.


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Wie die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel berichtet, wurden die Kräfte kurz nach 23 Uhr am Donnerstagabend zum Brückenbach alarmiert. Da brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung. Bereits auf der Anfahrt wurden weitere Ortsfeuerwehren aus Groß Stöckheim, Linden und Leiferde nachalarmiert. Etwa 130 Kräfte kämpften über mehrere Stunden gegen die Flammen. Erst gegen 4 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Brandstelle an die Polizei übergeben werden.

Polizei ermittelt


Die Ermittlungen zur Brandursachen sind derweil angelaufen. Noch in der Nacht war die Tatortgruppe vor Ort, so Polizeisprecher Frank Oppermann. Ob es Zusammenhänge zum Brand am Dienstag gibt, müsse nun geprüft werden. "Wir ermitteln in alle Richtungen", so Oppermann.

Bereits am Dienstagmorgen war es zum einem Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Straße Am Brückenbach gekommen. Auch hier war der Dachstuhl komplett zerstört worden. Nach einer ersten Einschätzung war ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zur Feststellung der Brandursache, auch unter Hinzuziehung eines Sachverständigen, dauern weiterhin an.

Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Mehrfamilienhaus.
Die Flammen schlugen meterhoch aus dem Mehrfamilienhaus. Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel


Bewohner rechtzeitig gerettet


Die Bewohner wurden bei dem Feuer glücklicherweise nicht verletzt, alle konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner wurden - auch mit Unterstützung der Stadt Wolfenbüttel - woanders untergebracht. Für die Feuerwehrleute war der Einsatz in der Nacht kräftezehrend. Die große Hitze machte den Kräften zu schaffen, berichtet die Feuerwehr.

Gänsehautmoment


Für einen richtigen Gänsehautmoment bei den Einsatzkräften sorgten die Anwohner beim Abrücken der Feuerwehr. Sie klatschten Beifall. "Das ist schon besonders und passiert uns auch nicht bei jedem Einsatz. Die Dankbarkeit der Anwohner ist riesig gewesen", sagt Wolfenbüttels Ortsbrandmeister Sven Dost im Gespräch mit regionalHeute.de und bedankt sich noch einmal für die wertschätzende Geste.


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