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Feinstaub durch Holzöfen - wie hoch sind die Belastungen?

von Robert Braumann


Symbolfoto: Pixabay
Symbolfoto: Pixabay Foto: Pixabay

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12.02.2017

Wolfenbüttel. Mehrere Millionen Kaminöfen sind in den vergangenen Jahren in Deutschland verkauft worden. Für viele eine Reaktion auf steigende Energiepreise - doch steigt damit auch die Feinstaubbelastung? Der Landkreis Wolfenbüttel sieht keine Gefahr.


"Die Überwachung der Luftqualität erfolgt nach festen Vorgaben hinsichtlich Art, Umfang und Qualität. Zuständig für die Überwachung ist das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim", so Kornelia Vogt, Pressestelle Landkreis Wolfenbüttel. Die zulässigen Grenzwerte für Feinstaub seien seit 2006 nicht mehr überschritten worden. Vogt ergänzte: "Bei der Feinstaubbelastung handele es sich weniger um ein lokale Angelegenheit als eine regionale." Wolfenbüttel habe selber keine Messstation für Feinstaub, aber die Messstationen in Salzgitter-Drütte und Braunschweig seien repräsentativ. Was wird außerdem getan? Das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim 2013 den Auftrag für den Beginn zur flächendeckenden Ermittlung von Luftschadstoff-Hotspots in Niedersachsen im Rahmen des Projektes HErmElin gegeben. Die Berechnungen dauern noch an, sie sollen am Ende potenzielle Feinstaub/ Stickstoffdioxid-Hotspots ermitteln, denen die jeweilige Kommune dann gezielt entgegen wirken kann.

Maßnahmen im Landkreis


"Die Eigentümer von Grundstücken sind verpflichtet, die Reinigung und Überprüfung von kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen, zu denen die als Kamine / Kaminöfen bezeichneten Einzelraumfeuerungsanlagen gehören, durchführen zu lassen. Hierzu gehören auch die Messungen nach der 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes", so Vogt.

Die ermittelten Messwerte seien entscheidend dafür, wie lange ein Ofen noch ohne emissionsbegrenzende Nachrüstung benutzt werden dürfe. Konnte ein Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte bis einschließlich 31.12.2013 nicht geführt werden, müssten diese nachgerüstet werden oder außer Betrieb genommen werden. Die Überprüfung der Einhaltung der erforderlichen Schornsteinfegerarbeiten erfolge durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


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