Braunschweig. Die Polizeidirektion Braunschweig begrüßt den Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung, im Doppelhaushalt 2027/2028 insgesamt 50,8 Millionen Euro für die Regionalleitstelle einzuplanen. Diese Mittel sollen dazu dienen, die seit Dezember 2021 genutzte Interimslösung durch eine dauerhafte Einrichtung zu ersetzen, teilt die Polizei in einer Presseinformation mit.
Polizeipräsident Thomas Ring zeigt sich erfreut über die vorgesehenen Mittel im Haushaltsentwurf. Er betont, dass die Regionalleitstelle bisher als einzige Flächenbehörde der Niedersächsischen Landespolizei nur als Interimslösung betrieben wird. Eine dauerhafte Regionalleitstelle sei notwendig, um den Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen zu bieten, da sie die erste Anlaufstelle für Menschen in Notlagen sind.
Zentralisierung und Modernisierung geplant
Die aktuelle Unterbringung der Regionalleitstelle wurde im Zuge der Einführung eines landesweiten Einsatzleitsystems und neuer Notruftechnik notwendig. Seit der Zusammenlegung der zuvor eigenständigen Leitstellen der Polizeiinspektionen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel sowie Wolfsburg/Helmstedt übernimmt die Regionalleitstelle die zentrale Notrufannahme und Einsatzsteuerung für die gesamte Region zwischen Harz und Heide.
Die Interimslösung entspricht nicht mehr den Anforderungen eines modernen Leitstellenbetriebs. Es fehlen ausreichend Flächen für die Leitstellentechnik, und die Arbeitsplätze auf zwei Ebenen erschweren die Abläufe. "Die Interimslösung hat ihren Zweck erfüllt, die Zentralisierung des Notruf- und Einsatzmanagements zu ermöglichen", so Ring. Die Berücksichtigung im Haushaltsentwurf sei ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Regionalleitstelle und der Beginn der geplanten Modernisierung des Standorts der Polizeidirektion Braunschweig.

