NEURADIA nimmt hochmoderne Computertomographen in Betrieb

NEURADIA hat nun hochmoderne Computertomographen in Betrieb genommen, die eine schonende Untersuchung des Herzens ermöglichen.

Arbeiten eng zusammen: Die Teams der MVZ NEURADIA GmbH by evidia group und des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel.
Arbeiten eng zusammen: Die Teams der MVZ NEURADIA GmbH by evidia group und des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel. | Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH

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Wolfenbüttel. Gleich zwei neue Computertomographen (CTs) nahm die MVZ NEURADIA GmbH by evidia group in den Praxisräumlichkeiten sowie der Zentralen Notaufnahme des Klinikums jüngst in Betrieb. Was dies für die Versorgung stationärer und ambulanter Patienten in der Region bedeutet, erklären die Kooperationspartner in einer gemeinsamen Pressemitteilung.



„Der Wunsch nach einem CT direkt neben dem Schockraum bestand seitens des Klinikums schon länger und ist aus medizinischer Sicht auch absolut sinnvoll“, erörtert Dr. Fabian Weise, Geschäftsführer der MVZ NEURADIA GmbH by evidia group. Wenn lebensbedrohlich verletzte oder akut erkrankte Patienten im Schockraum erstversorgt werden, ist eine schnellstmögliche Ganzkörperdiagnostik mittels CT unabdingbar. Denn nur so lassen sich innere Blutungen, Organverletzungen oder Knochenbrüche in wenigen Minuten erkennen. „Ein CT in unmittelbarer Nähe erhöht nachweislich die Überlebenschancen von Schwerverletzten aufgrund der kurzen Transportwege“, so der Facharzt für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie.

Einsatz von KI und besondere Zertifizierung


Ebenso wichtig wie die Anschaffung des Neugeräts in der Notaufnahme war der Tausch des alten CTs im MVZ. Dieses war in die Jahre gekommen und wurde durch ein nahezu baugleiches Modell dem der Notaufnahme ersetzt. „Das neue CT in unseren Praxisräumen verfügt über zusätzliche digitale Bildgebungsprogramme und nutzt die innovativen Möglichkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz, beispielsweise zur Erkennung von Verengungen und Kalkablagerungen in den Gefäßen“, erklärt Weise. Werden diese in den Herzkranzgefäßen vermutet, kann dies mit einer Koronar-CT, also einer Röntgenuntersuchung des Herzens, überprüft werden. „Die Koronar-CT stellt eine Alternative zur Herzkatheteruntersuchung für Patienten mit niedriger und mittlerer, aber auch hoher Wahrscheinlichkeit für eine koronare Herzkrankheit dar. Die Behandlungskosten werden unter bestimmten Bedingungen auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, so Dr. Svenja Fabian, die als eine der wenigen Ärztinnen in der Region von der Deutschen Röntgengesellschaft zertifiziert wurde. Dies ist zum einen notwendig, um die Leistung über die gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen und zum anderen an feste Qualitätsstandards wie eine vorgegebene Anzahl von durchgeführten und befundeten Untersuchungen, spezielle Fortbildungen sowie eine Prüfung geknüpft.

Exzellente, interdisziplinäre Zusammenarbeit – kurzfristige Termine


Neben den neuen, technischen Möglichkeiten spielt die exzellente interdisziplinäre Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle: „Wir haben hier in Wolfenbüttel den Vorteil, dass wir direkt mit dem Team der Kardiologie des Klinikums zusammenarbeiten können“, berichtet Fabian. Jede Koronar-CT werde gemeinsam besprochen und ausgewertet sowie auf die Vorbefunde geschaut. Wenn eine Koronar-CT auffällige Befunde liefert, können Patienten direkt im Klinikum, u.a. mittels Herzkatheteruntersuchung, weiterversorgt bzw. behandelt werden. „Da wir die Patienten bereits aus der Praxis kennen, sparen wir auf der einen Seite wertvolle Zeit, auf der anderen Seite baut es mögliche Ängste und Bedenken der Patienten ab“, stellt Dr. Christian Gubbe, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin - Kardiologie weitere Vorteile der sektorübergreifenden Zusammenarbeit; sprich, zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, heraus.

Letztlich ginge es darum, gemeinsam das Beste für die Patienten herauszuholen. „Termine für eine Koronar-CT sind kurzfristig, nach Sichtung der notwendigen Unterlagen, möglich“, so Dr. Fabian Weise abschließend.