Föhrtour der Jugendfeuerwehr Fümmelse


| Foto: Gliese)



Fümmelse. Insgesamt 12 Jugendfeuerwehrleute und fünf Betreuer starteten um 5:30 Uhr in der Frühe vom Feuerwehrhaus Fümmelse aus. Das Ziel war die Insel Föhr, wo die jungen Leute einige Tage verbringen wollten.


Auf  der B4 ging die Reise über Uelzen, Lüneburg, Hamburg und durch den Elbtunnel. Das Ziel war Dagebüll. Von dort aus ging es um 12 Uhr mit der Fähre nach Wyk auf Föhr.


Auf der Insel angekommen besuchte die Jugend den Fischmarkt, der sonntags am Hafen stattfindet, bevor in die Jugendherberge eingecheckt wurde. Nach dem Abendbesen drehte die Gruppe noch eine Runde mit den Bussen durch die Inseldörfer. Das Wetter empfing die  Jugendfeuerwehr Fümmelse nicht besonders freundlich. Es regnete, stürmte und gewitterte. Am Montag erkundeten die Kinder dann die Stadt Wyk zu Fuß mit einer Inselrallye.


Am Mittwoch ging es dann mit den Fahrrädern auf die Fähre, um die Nachbarinsel Amrum  ausgiebig zu erkunden.  Die Tour  ging durch die Inseldörfer Nebel, Wittdün, Süddorf, Steenodde und Norddorf. Es fand gerade das Leuchtturmfest fest statt und die Gruppe stattete dem Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger einen Besuch ab. Das war ein sehr informatives Erlebnis.


Am Donnerstag ging es dann endlich ins Watt. Dort nahm man an einer Wattwanderung teil. Am Abend stand noch ein Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Wyk, dort schaute man sich die Räumlichkeiten und die Fahrzeuge an. Später am Abend trafen sich die Kunder und Jugendlichen zu einer Fackelwanderung und zum Geschichten erzählen am Strand.


Freitagvormittag stand dann zur freien Verfügung und am Nachmittag machten sich alle auf eine große Fahrradtour über die Insel, besuchten Stellys Huis in Oldsum (ein urig eingerichtetes Kaffee mit Töpferei) und im Anschluss in Alkersum einen Bauernhof mit ca. 300 Milchkühen und computerunterstützter Melkanlage.


Am Samstag ging es noch einmal auf die Märkte nach Wyk und Oevenum und am Nachmittag ging es mit dem Fahrrad nach Nieblum. Das tolle alte Dorf mit vielen historischen Häusern, einem urigen Teehaus und einer ganz besonderen „Eisdeele“ war ein toller Abschluss. Den Abend verlebte man am Strand in Strandkörben und ein letztes Mal wurden Sandburgen gebaut und der frischen Wind und der Regen genossen.


Am Sonntag wurden dann die Koffer gepackt und die Fahrzeuge beladen. Auch an diesem Tag goss es wie aus Eimern. Trotzdem wollte niemand auf eine Abschlussrunde, per Bus über die Insel verzichten, bevor es am Nachmittag auf die Fähre zum Festland ging. Gegen 21:00 Uhr konnten die Eltern Ihre Kinder am Feuerwehrhaus Fümmelse wieder in die Arme schließen. Alle waren glücklich und zufrieden angekommen.


ein großer Dank geht an alle Betreuer, den Förderverein der Jugendfeuerwehren der Stadt Wolfenbüttel, den vielen Helfern und der Familie Lörcher, für die Bereitstellung eines Fahrzeuges.  Gerne kommt die Jugendfeuerwehr wieder einmal nach Föhr.   


mehr News aus Wolfenbüttel


Themen zu diesem Artikel


Feuerwehr Feuerwehr Wolfenbüttel Fümmelse