Frische Kartoffeln im Gärtnermuseum


| Foto: Andreas Meißler

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Wolfenbüttel. Frische Kartoffeln aus eigener Ernte: an diesem Sonntag, 17. April, ist das Gärtnermuseum am Neuen Weg 33 von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Grund: Verkauf von Saatkartoffeln – Standardsorten und Raritäten.

Beate Pieper präsentiert und verkauft an diesem Sonntag nicht nur bekannte Sorten wie Granola, Nicola, Linda und Finka, sondern auch ausgefallene Kartoffel-Raritäten – unter anderem Bamberger Hörnchen und La Ratte (beide Sorten von ca. 1870) sowie Puikula aus Finnland, Violetta und Rote Emmalie. Eine schöne, begehrte Sorte ist auch die Heideniere. Rund zwanzig Angebote lassen keine Wünsche offen. Auf Stellwänden wird Wissenswertes rund um die Kartoffel vermittelt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Um 14.30 Uhr und 16.30 Uhr finden Führungen durch das Museum statt. Biosaat-Kartoffeln, Biosaatgut, aber auch Steckzwiebeln, Pflanzen und Kräuter können erworben werden. Beate Pieper betreibt dieses Hobby seit über zehn Jahren. Anstoß hierfür waren vergessene Gemüsesorten. Ihr Interesse gilt vor allem der Forschung zu ertragreichen Pflanzen mit Geschmack. In Fachforen erfolgt hierzu der Austausch.