Herzöge verteidigen Tabellenspitze


| Foto: Robert Braumann

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Wolfenbüttel. Auch im vierten Saisonspiel bleiben die MTV Herzöge Wolfenbüttel ungeschlagen. Bei den Red Dragons Königs Wusterhausen gewinnt die Mannschaft um Routinier Henje Knopke mit 74:52 und behauptet damit die Tabellenführung in der Regionalliga Nord.

Neben Marcel Schwarz und Niko Skouen fehlte beim Gastspiel in Brandenburg auch Kai Seidel, der für die Oberligamannschaft von Kooperationspartner SG Wolfenbüttel auflief. Zudem hatte Jan Drzymalla mit Magenproblemen zu kämpfen. Die Startformation der MTV Herzöge mit Ward, Pöschel, Emanuely, Schubert und Tessmann übernahm jedoch direkt das Kommando und sorgte bei ausgeglichener Punkteverteilung bis zum Ende des ersten Viertels bereits für eine Zwölf-Punkte-Führung (24:12).

Zwar gelang es auch den Gastgebern sich in gute Wurfpositionen zu bringen, allein an Treffsicherheit mangelte es den Drachen (am Ende mit mageren 30 Prozent Feldwurfquote), die im bisherigen Saisonverlauf bereits zwei Siege hatten einfahren können. Die Herzöge dagegen spielten konsequent und ließen sich auch von einer Hüftverletzung von Stephen Schubert und der frühen Foulbelastung von Tobi Tessmann (drei Fouls nach 15 Minuten) nicht aus dem Konzept bringen. Zudem gelang es wie schon beim letzten Sieg gegen Rendsburg auch in Königs Wusterhausen die Topscorer des Gegners deutlich unter ihrem bisherigen Saisonschnitt zu halten. Einzig US-Point-Guard Shelton Jackson (12) und der britische Center Glen Izevbigie (13) punkteten auf Wusterhausener Seite zweistellig, während dies bei den Herzögen gleich fünf Spielern gelang.

Spielertrainer Demetrius Ward zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Es war ein sehr physisches Spiel, das wir jedoch auch in dieser Höhe verdient gewonnen haben.“ Geschäftsführer Nicolas Grundmann ergänzt: „Wir mussten sehr viel improvisieren, aber das hat die Mannschaft ausgezeichnet gemacht. Wenn Stephen nicht länger ausfällt, können wir ab der kommenden Woche endlich wieder mit einer tieferen Bank spielen, was uns noch einmal eine ganz andere Qualität gibt“.