Holzernte in der Asse - Waldwege zeitweise gesperrt

Die Landesforsten entnehmen geschädigte Bäume.

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Symbolbild. | Foto: Pixabay

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Wolfenbüttel/Wittmar. Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel plant ab Mitte November eine Holzerntemaßnahme im Waldgebiet Asse. Die nun im dritten Jahr in Folge anhaltende Trockenheit hat vielen Laubbäume in der Asse stark zugesetzt und sie beschädigt. Durch die Holzerntemaßnahme werden hauptsächlich die stark geschädigten Bäume entnommen, solange ihr Holz noch nutzbar ist. Das Forstamt hat die gesamte Maßnahme frühzeitig mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wolfenbüttel abgestimmt. Im Zuge der Durchforstungsmaßnahme müssen im beliebten Erholungsgebiete Asse einige Waldwege für die Dauer der Arbeiten gesperrt werden. Dies teilen die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung mit.


„Je nach Belaubungszustand der Bäume planen wir den Beginn der Holzernte ab Mitte November ein. Die Arbeiten werden bis Ende Dezember abgeschlossen sein“, beschreibt Revierförster Kai Stender von der Revierförsterei Groß Dahlum den Zeitplan. „Schwerpunktmäßig wird im Bereich der Waldwege gearbeitet, um dort bestehenden Gefährdungen durch die angeschlagenen Bäume entgegenzuwirken“, erklärt Revierförster Stender weiter. „Abseits der Wege belassen wir einige beschädigte Bäume als Habitatbäume. Diese können auf Totholz angewiesene Pflanzen- und Tierarten als Lebensraum nutzen“, ergänzt Andreas Baderschneider, Forstamtsleiter des Niedersächsischen Forstamtes Wolfenbüttel.

„Wir müssen sicherstellen, dass die Holzernte und das Holzrücken gefahrlos durchgeführt werden können. Aus diesem Grund werden wir die betroffenen Waldwege während der Fällungen sperren“, erklärt Baderschneider die Wegesperrungen im Waldgebiet.

Während der gefährlichen Arbeiten könnten die Waldwege in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach Abschluss der Arbeiten werde der Weg wiederhergerichtet und geöffnet. Die Landesforsten bitten hierfür um Verständnis.