Region. Der Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin am vergangenen Wochenende hat deutschlandweit für Entsetzen gesorgt. Und er wirft die Frage auf: Wie sicher sind die kommenden CSD-Veranstaltungen in der Region?
In den kommenden Wochen stehen in Braunschweig, Peine, Wolfsburg und Goslar CSD-Veranstaltungen an. regionalHeute.de hat deshalb bei der Polizeidirektion Braunschweig nachgefragt, ob die Sicherheitskonzepte angepasst oder zusätzliche Maßnahmen geplant werden und ob sich für die Besucher besondere Änderungen ergeben.
Polizei überprüft Einsatzkonzepte
Wie die Polizeidirektion Braunschweig auf Anfrage mitteilt, laufe die Bewertung der Sicherheitslage fortlaufend. Man stehe dazu im engen Austausch mit den zuständigen Städten, den Organisatoren vor Ort sowie den Sicherheitsbehörden auf Landes- und Bundesebene.
Grundsätzlich gelte für solche Großveranstaltungen und Versammlungen eine sogenannte abstrakte Gefährdungslage, weshalb potenzielle Bedrohungen ohnehin fester Bestandteil der Einsatzplanungen seien. Vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Berlin würden die bestehenden Konzepte für die Region nun jedoch nochmals gezielt auf den Prüfstand gestellt und bei Bedarf gemeinsam mit den Kommunen und Veranstaltenden angepasst. Ziel sei es, allen Gästen den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten.
Polizeipräsenz wird erhöht
In Bezug auf die anstehenden Veranstaltungen bezieht Polizeivizepräsident Uwe Lange gegenüber regionalHeute.de Stellung und betont, dass sichtbare Maßnahmen ergriffen werden, um für Sicherheit zu sorgen:
„Als Polizeidirektion Braunschweig werden wir unsere polizeiliche Präsenz bei den kommenden CSD-Veranstaltungen in Braunschweig, Peine, Wolfsburg und Goslar erhöhen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Teilnehmenden und Besuchenden in der Folge des Anschlags von Berlin zu stärken. Konkrete Hinweise auf eine erhöhte Gefährdungslage für Veranstaltungen innerhalb unseres Direktionsbereiches liegen derzeit nicht vor.“

