Wolfenbüttel. Landrätin Christiana Steinbrügge hat am gestrigen Donnerstag eine neue Ausstellung im Turm der Kreisverwaltung eröffnet. Die Fotodokumentation wurde von der Schülerin Carlotta von der Heyden-Rynsch erstellt und zeigt die Hoffnungen und Träume von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun in Deutschland leben.
„I have a dream!“ - Schon der Titel der Ausstellung gedenkt einer Rede, die zum Symbol der Hoffnung auf Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen geworden ist. Mit den Fotografien, die von nun an in den Fluren der Kreisverwaltung zu sehen sind, wird diese Hoffnung in Bilder gefasst. Geflohene Menschen im Portrait - Ein Bild mit geöffneten und eines mit geschlossenen Augen - Hier findet sich der Raum für Träume und Wünsche. Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, offenbaren in der Fotodokumentation ihre Hoffnungen und Träume, die in kurzen Zitaten neben den Bildern hängen.
"Jeden Tag werden wir mit den Nachrichten über das Schicksal von Flüchtlingen überflutet. Wir sehen schockierende Fotos und die Zahl im Mittelmeer ertrunkener Flüchtlinge macht uns sprachlos. Trotzdem schaffen wir es immer wieder, unsere Augen vor dieser Tragödie zu verschließen", schreibt Carlotta Heyden-Rynsch in einem Heft, das ihre Ausstellung in gedruckter Form zusammenfasst. "Träume verbinden Menschen. Ob sie kraftvoll sind wie die Martin Luther Kings oder bescheiden, wie der Wunsch, seine Kinder in Frieden aufwachsen zu sehen", erklärt die Schülerin weiter. Mit ihren Fotografien möchte Carlotta Heyden-Rynsch den Träumen der geflohenen Menschen eine Stimme geben, Stimmen, die sich nach Frieden, nach einem Job und einer sicheren Heimat sehnen.
„I have a dream!“ - Ausstellung zeigt Träume geflohener Menschen
von Jan Borner
Die Fotodokumentation zeigt die Hoffnungen und Träume von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun in Deutschland leben. Foto/Video: Jan Borner
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