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Ideensammlung für das Willkommenscafé St. Ansgar

von Max Förster


In einer Gesprächsrunde werden Ideen für das Willkommenscafé in St. Ansgar gesammelt. Foto: Max Förster | Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. Am Standort St. Ansgar soll bald eines von insgesamt drei Willkommenscafés entstehen, das Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger und Flüchtlinge zusammenbringen soll, um nicht nur die Integration, sondern auch ein gleichberechtigtes Zusammenleben zu fördern. Am gestrigen Donnerstag fand eine Informationsveranstaltung statt, bei der zusammen mit den Teilnehmern Ideen für das zu entstehende Willkommenscafé gesammelt wurden.

Um bei den Teilnehmern an der Informations- und Ideensammlungsveranstaltung die Kreativität anzuregen, wurden inmitten des Gesprächskreises zahlreiche Bilder verteilt. Fotos von Landschaften, abstrakte Zeichnungen, Spuren im Sand oder von Spinnennestern und Bienenwaben gaben reichlich Spielraum für kreative Köpfe. Anhand der selbstgewählten Bilder sollten nun die Ideen und Gedanken zum Willkommenscafé interpretiert und geäußert werden. Was kann ein Willkommenscafé alles bieten, was könnte hier umgesetzt werden und wie soll die Integration ablaufen? Das gemeinsame Brainstorming brachte zahlreiche Ideen zum Vorschein.

Ort der Begegnung und Integration


Ein Ort der Reflexion und der Sprache, ein Ort der Integration durch die verbindende Kraft der Musik, ein Ort, an dem die Flüchtlingsfamilien und deren Kinder betreut und beraten werden, sind nur einige wenige der zahlreichen Vorstellungen der Teilnehmer. Die Flüchtlinge kommen nach Deutschland, verstehen die Sprache nicht und kennen sich nicht mit der hiesigen Kultur und den Gepflogenheiten aus. So könne das Willkommenscafé auch dazu dienen, den Menschen beim Ausfüllen von Formularen behilflich zu sein, oder ihnen etwa bei den alltäglichen Wegen und Schritten zu unterstützen. Eine weitere Idee war beispielsweise mit Hilfe von Bildern, die die Landschaft und Architektur der Stadt zeigen, visuell zu kommunizieren und so nach und nach die Sprache zu vermitteln. Der Ideen-Pool war groß. An der Gesprächsrunde nahmen auch Institutionen der Stadt Wolfenbüttel teil, wie etwa die Freiwilligenagentur, der Kinderschutzbund, die Lebenshilfe, der Caritas-Verband oder der Stadtteiltreff "Die Ulme", die ihre Hilfe und Unterstützung bei der Durchführung des Willkommenscafés anboten.

Wann genau das Willkommenscafé eröffnet wird und wie das Konzept genau aussehen wird, sei noch nicht klar. Im Moment sei man dabei, die Räumlichkeiten herzurichten. Auch hier wolle man die Flüchtlinge hinzu holen, um gemeinsam die Stätte der Begegnung zu errichten, erklärte der Pfarrer Matthias Eggers.