Interessante Diskussion im Sozialcafé der Linken Wolfenbüttel


Grade im Alter fühlen sich viele allein gelassen. Symbolfoto: Pixabay
Grade im Alter fühlen sich viele allein gelassen. Symbolfoto: Pixabay | Foto: Pixabay

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Wolfenbüttel. Am 27. März luden Hartmut Schulz und Claudia Rothberger, wie an jedem letzten Mittwoch im Monat, in den Roten Pavillon, Fischerstraße 19b ein. Auch an diesem letzten Mittwoch im März sind alte und neue Gäste bei Kaffee und Gebäck zusammen gekommen, um über Altersarmut und Einsamkeit zu diskutieren. Dies berichtet Claudia Rothberger.


Zunächst einmal habe Claudia Rothberger durch zwei Videoclips die Gäste auf die Thematik eingestellt.
Soziale Ungleichheit könne Ursache von Rückzug in die Einsamkeit sein, Altersarmut als Schande empfunden werden und somit bedingt sich das gegenseitig und der Teufelskreis beginne. Die Großfamilie wie sie früher mal existiert habe gebe es nicht mehr, Nachbarschaft werde auch kaum noch gepflegt, der Einzelne stehe oft allein da. Geldsorgen und Alleinsein würden dann den Alltag belasten und das könne sogar krank machen.

Die Besucher hätten von sich berichtet und fanden offene Ohren für diesbezüglichen Sorgen und Nöte. Auswege aus diesem Dilemma seien angesprochen und Lösungswege vorgeschlagen worden. Alternative Wohnmodelle und die Möglichkeit der Teilhabe an Vereinen, Gruppen und Veranstaltungen sollen auch künftig im Sozialcafé thematisiert werden. Schon allein das Ansprechen von Armut und Einsamkeit könne Erleichterung verschaffen, fanden alle. Das nächste Sozialcafé finde wieder am letzten Mittwoch im April 19 ab 15 Uhr statt.