Kein unbeaufsichtigtes Frühschwimmen im Stadtbad


Der Aufsichtsrat der Stadtbetriebe Wolfenbüttel lehnte das unbeaufsichtigte Frühschwimmen ab. Foto: Stadtbad Okeraue Foto Thorsten Raedlein
Der Aufsichtsrat der Stadtbetriebe Wolfenbüttel lehnte das unbeaufsichtigte Frühschwimmen ab. Foto: Stadtbad Okeraue Foto Thorsten Raedlein | Foto: regionalHeute.de

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Wolfenbüttel. Auf Antrag einer Ratsfraktion befasste sich der Aufsichtsrat der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH mit der Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Weise, ein unbeaufsichtigtes Frühschwimmen im Stadtbad Okeraue ermöglicht werden könne. Der Aufsichtsrat lehnte dies ab.


Mit Schließung des alten Stadtbades wurde das Frühschwimmen eingestellt. Ein Ratsmitglied hatte während seines diesjährigen Urlaubs Gelegenheit, unbeaufsichtigt in einem Natursee in Schleswig-Holstein zu schwimmen und stellte den Antrag, unbeaufsichtigtes Frühschwimmen auch im Wolfenbütteler Stadtbad zu ermöglichen.

Der Antrag wurde in der jüngsten Aufsichtsrats-Sitzung der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH behandelt und einstimmig abgelehnt. „Es ist nach Ansicht der Geschäftsleitung schon fraglich, ob ein unbeaufsichtigtes Schwimmen in einem Natursee ausdrücklich zugelassen werden darf“, so Geschäftsführer Matthias Tramp. Und weiter: „Sämtliche zu beachtende Rechtsvorschriften widersprechen jedoch diesem Ansinnen bei einem richtigen Schwimmbad.“ Geschäftsführer Foraita ergänzt: „Geschäftsleitung und Aufsichtsrat würden sich strafbar machen, wenn sie unbeaufsichtigtes Schwimmen zuließen und es käme ein Gast zu Schaden.“