Kreative Schule mit Kultur – Schüler ziehen Erfolgsbilanz


Marcus Bosse und Dunja Kreiser informieren über die Erfolge der Wolfenbütteler Schulen beim landesweiten Projekt „SCHULE:KULTUR". Fotos: SPD
Marcus Bosse und Dunja Kreiser informieren über die Erfolge der Wolfenbütteler Schulen beim landesweiten Projekt „SCHULE:KULTUR". Fotos: SPD

Wolfenbüttel. „Drei Jahre lang haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern am Gymnasium im Schloss und an der Peter-Räuber-Schule beim landesweiten Projekt „SCHULE:KULTUR“ mitgemacht – die Bilanz ist durchweg positiv“, freuen sich der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse und SPD-Landtagskandidatin Dunja Kreiser.


Zusammen entwickeln, zusammen gestalten, zusammen lernen – das ist das Motto des Projekts „SCHULE:KULTUR!“, dessen erste Staffel nun endet. 40 Schulen aus ganz Niedersachsen haben drei Jahre lang gemeinsam mit ihren Kulturpartnern in verschiedenen Projekten intensiv gearbeitet und sich in unterschiedlichen Kulturformen ausprobiert. Für die beiden Wolfenbütteler Schulen fungierte das Theaterpädagogische Zentrum Braunschweig als Partner.

„Im Projekt SCHULE:KULTUR! hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden, Neues auszuprobieren und vielleicht ungeahnte Talente zu entdecken. Das Projekt leistet zugleich einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Indem kulturelle Bildung systematisch in den Schulalltag integriert wird, erhalten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aktiv an künstlerischen Prozessen teilzunehmen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern“, erklärt Bosse die Arbeit im Projekt.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass kulturelle Bildung systematisch und nachhaltig im Schulalltag verankert wird und so einen wichtigen Beitrag zur Schulentwicklung leistet. Dies bietet auch für den Fachunterricht ganz neue Möglichkeiten, wenn zum Beispiel in Physik künstlerische Lichtobjekte gebaut werden. Kreiser: „Damit unterscheidet sich die moderne Schule, die in Niedersachsen systematisch gefördert und ausgebaut wird, deutlich von der Paukschule alter Zeiten, die der CDU-Kandidat Althusmann und seine Partei wollen.“

Unterstützt wurde das Projekt „SCHULE:KULTUR!“ durch das Niedersächsische Kultusministerium, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Stiftung Mercator über drei Jahre hinweg mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Einige Schulprojekte sind zwischenzeitlich mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Bei der systematischen Verknüpfung von Kulturförderung und Schulentwicklung nimmt Niedersachsen bundesweit eine Vorreiterrolle ein.

Die Schulen und ihre Partnerinstitutionen erhielten Unterstützung durch weitere Kooperationspartner. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. hat die Kooperationen von Schulen und außerschulischen Partnern vermittelt. Die Fortbildungen und Fachtage für die Lehrkräfte und Kulturpartner wurden von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und der Niedersächsischen Landesschulbehörde entwickelt und durchgeführt.


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