Wolfenbüttel. Über 350 Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland haben sich in diesem Jahr für den BMI-Förderpreis Helfende Hand beworben. Nun hat die Jury die Nominierten ausgewählt – darunter ist auch ein Projekt einer Freiwillige Feuerwehr aus Wolfenbüttel. Das berichtet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in einer Pressemitteilung.
Seit nunmehr 18 Jahren würdigt das Bundesministerium des Innern (BMI) mit dem Preis die Leistung von ehrenamtlich engagierten Menschen im Bevölkerungsschutz. Sie übernehmen Verantwortung, wo es wirklich zählt, stehen für Leben und Gesundheit von uns allen ein und stärken so den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Zehn Projekte ausgewählt
Aus den Einreichungen hat die Fachjury in diesem Jahr insgesamt zehn Projekte ausgewählt. Neun dieser Projekte verteilen sich auf die Preiskategorien Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit und Unterstützung des Ehrenamtes. Ihre genaue Platzierung in den Kategorien wird erst bei der Preisverleihung verkündet. Zusätzlich verleiht das BMI in diesem Jahr einen Sonderpreis für Engagement nach dem Erwerbsleben.
Feuerwehrprojekt aus Wolfenbüttel nominiert
Zu den Nominierten gehört auch die Freiwillige Feuerwehr Halchter mit dem Projekt „Halchter hilft – 96 Stunden gemeinsam stark“. Bei großflächigen Stromausfällen, Hochwasser oder anderen Krisen kann es dauern, bis überall professionelle Hilfe eingetroffen ist. Die Ortsfeuerwehr und die Dorfgemeinschaft Halchter haben daher gemeinsam einen Plan ausgearbeitet, um die ersten 96 Stunden einer Krisenlage zu bewältigen. Als Ergebnis verfügt Halchter nun über ein autarkes Feuerwehrhaus sowie ein Krisenhandbuch für alle Haushalte und hat ein Nachbarschaftshilfenetzwerk für schnelle Selbsthilfe vor Ort geschaffen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 7. Dezember 2026 in Berlin ausgezeichnet.

