Krisenvorsorge: Projekt aus Wolfenbüttel für Förderpreis nominiert

Ein Projekt zur Vorsorge in Krisenfällen einer Freiwilligen Feuerwehr wurde nun unter 350 Bewerbern für den Förderpreis Helfende Hand nominiert.

Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 7. Dezember in Berlin ausgezeichnet.
Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 7. Dezember in Berlin ausgezeichnet. | Foto: BBK

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Wolfenbüttel. Über 350 Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland haben sich in diesem Jahr für den BMI-Förderpreis Helfende Hand beworben. Nun hat die Jury die Nominierten ausgewählt – darunter ist auch ein Projekt einer Freiwillige Feuerwehr aus Wolfenbüttel. Das berichtet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in einer Pressemitteilung.



Seit nunmehr 18 Jahren würdigt das Bundesministerium des Innern (BMI) mit dem Preis die Leistung von ehrenamtlich engagierten Menschen im Bevölkerungsschutz. Sie übernehmen Verantwortung, wo es wirklich zählt, stehen für Leben und Gesundheit von uns allen ein und stärken so den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Zehn Projekte ausgewählt


Aus den Einreichungen hat die Fachjury in diesem Jahr insgesamt zehn Projekte ausgewählt. Neun dieser Projekte verteilen sich auf die Preiskategorien Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit und Unterstützung des Ehrenamtes. Ihre genaue Platzierung in den Kategorien wird erst bei der Preisverleihung verkündet. Zusätzlich verleiht das BMI in diesem Jahr einen Sonderpreis für Engagement nach dem Erwerbsleben.

Feuerwehrprojekt aus Wolfenbüttel nominiert


Zu den Nominierten gehört auch die Freiwillige Feuerwehr Halchter mit dem Projekt „Halchter hilft – 96 Stunden gemeinsam stark“. Bei großflächigen Stromausfällen, Hochwasser oder anderen Krisen kann es dauern, bis überall professionelle Hilfe eingetroffen ist. Die Ortsfeuerwehr und die Dorfgemeinschaft Halchter haben daher gemeinsam einen Plan ausgearbeitet, um die ersten 96 Stunden einer Krisenlage zu bewältigen. Als Ergebnis verfügt Halchter nun über ein autarkes Feuerwehrhaus sowie ein Krisenhandbuch für alle Haushalte und hat ein Nachbarschaftshilfenetzwerk für schnelle Selbsthilfe vor Ort geschaffen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 7. Dezember 2026 in Berlin ausgezeichnet.

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