Lagosky: „Potenziale Behinderter für den Arbeitsmarkt nutzen“


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Wolfenbüttel/ Berlin. „Unsere Gesellschaft können und wollen wir nur gemeinsam mit den Menschen mit Behinderung inklusiv gestalten“, sagte der heimische Abgeordnete Uwe Lagosky bei seiner zweiten Rede im Deutschen Bundestag am 4. April. Während der Debatte zur UN-Behindertenrechtskonvention sprach er über die Teilhabemöglichkeiten für Behinderte am Arbeitsmarkt.

In Deutschland leben rund drei Millionen Menschen mit Behinderungen im erwerbsfähigen Alter. Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge ist ihre Zahl steigend. Weil die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit bei ihnen trotz hoher Qualifikationen und guter Erfahrungen von Arbeitgebern wesentlich länger dauert als bei anderen Arbeitslosen, forderte Lagosky: „Kümmern wir uns darum, dass ihre Potentiale genutzt werden!“

Wesentlich ist für Lagosky, bestehende Unsicherheiten bei den Arbeitgebern abzubauen. „Arbeitgeberservices sowie der technische Beratungsdienst der BA liefern Antworten auf alle Fragen und helfen bei der finanziellen Unterstützung. Nur müssen die Arbeitgeber solche Fördermaßnahmen kennen.“ Als Beispiel für eine gelungene Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt führte er VW im Allgemeinen und den Werkstandort Salzgitter im Besonderen an.

„Der 2011 eingeführte Nationale Aktionsplan setzt bis 2020 die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland um. Die heutige Debatte allerdings zeigt, dass wir hier noch viel zu tun haben“, sagte Lagosky am Ende seiner Rede.