Leibniz-Realschule erhält Umwelt-Auszeichnung

von Max Förster


Die Leibniz-Realschule erhielt zum siebten Mal in Folge die Auszeichnung "Umweltschule in Europa". Foto: Max Förster
Die Leibniz-Realschule erhielt zum siebten Mal in Folge die Auszeichnung "Umweltschule in Europa". Foto: Max Förster | Foto: Max Förster



Wolfenbüttel. Am heutigen Donnerstag präsentierten Schülerinnen des siebten Jahrganges und das Lehrpersonal der Leibniz-Realschule ihre Auszeichnung zur "Umweltschule in Europa". Mit dem Thema "Mobilität" wurden in den letzten zwei Jahren fächerübergreifend wichtige Aspekte zur nachhaltigen Sicherung der Schul- und Umwelt erarbeitet.

Bereits zum siebten Mal gelang es den Schülerinnen und Schülern der Leibniz-Realschule, sich die Auszeichnung für besonderes Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der Schulwelt zu verdienen. Die Auszeichnung und eine dazugehörige Fahne wurde den Schülerinnen und Schülern am 30. September im Otterzentrum Hankensbüttel überreicht. Am heutigen Donnerstag wurde die Ehrung nun an die Öffentlichkeit getragen. "Ich bin stolz auf die Auszeichnung", betonte der Schulleiter Bernhard Schrodi. Die Auszeichnung wird für gelungene Projektarbeit innerhalb eines Zwei-Jahres-Zeitraumes verliehen. Großes Thema für die vergangenen zwei Jahre war der Bereich "Mobilität". "Das hat sich angeboten, da der Bereich Mobilität sehr breit gefasst ist", berichtete Wiepke Cordes, Mathe-, Bio-, Chemie- und Physiklehrerin. Ziel war es, einer breiten Schülerschaft ein Bewusstsein für das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit näherzubringen, so Wiepke Cordes.

Verkehrszählungen, Waldforschung und Ideenentwicklung


Hierzu widmeten sich die Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs verschiedenen Projekten. Während die einen anhand von Verkehrszählungen Statistiken ermittelten, die über das Verkehrsaufkommen und das Verkehrsverhalten Auskunft geben, entwickelten andere wiederum verschiedene Auto- und Fahrradmodelle, die die Umwelt weniger belasten sollen. Wie beispielsweise solar- oder hybridbetriebene Fahrzeuge, oder Fahrräder, die durch Treten der Pedale durch eine integrierte Batterie Strom speichern, "für den Fall, dass man keine Kraft mehr zum Treten hat", meinte eine Schülerin.
Im Bereich Biologie widmete man sich der umliegenden Waldlandschaft. Hierbei erkundete man die Flora und Fauna des hiesigen Waldes und stellte verschiedene Messungen auf, wie zum Beispiel über die Höhe und Anzahl sowie den Abstand zu den einzelnen Bäumen. Im Anschluss daran sollte festgestellt werden, was es für Auswirkungen auf die Tiere und Pflanzen hätte, wenn mittendrin eine Autobahn errichtet würde. Im Bereich Deutsch wurden dann einzelne Statistiken zusammengetragen, die darüber informierten, wie die Schülerinnen und Schüler jeweils zur Schule kommen (Mit Rad, zu Fuß, mit Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln). Im Bereich Mathematik wurden diese Zahlen dann in Prozente umgerechnet und in ein Kreisdiagramm zur grafischen Darstellung übertragen. Von 26 Schülern lassen sich ingesamt zehn mit dem Auto zur Schule bringen.

Fazit des Projektes


Wir haben uns ein sehr komplexes Themenfeld ausgesucht. Hierbei haben wir gemerkt, dass wir in der Schlussphase ein bisschen runterschrauben mussten", erklärte Bernhard Schrodi. Vieles sei so in der Praxis nicht umsetzbar gewesen. Dennoch habe man das Basisziel erreicht, so Wiepke Cordes. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit dem Thema Mobilität auseinandergesetzt und somit ein Bewusstsein dafür entwickeln können. Die Grundlagen wurden nun gelegt, jetzt könne man tiefer in die Materie eintauchen und die Projekte weiterführen, betonte die Chemielehrerin Ingeborg Jäger.


mehr News aus Wolfenbüttel


Themen zu diesem Artikel


Verkehr Schule Schule Wolfenbüttel Tiere Autobahn