Wolfenbüttel. Mit dieser Päckchenflut hatte Viola Bischoff vom Integrationsmanagement der Stadt Wolfenbüttel nicht gerechnet. Bis zum Stichtag am 2. Oktober wurden von den Wolfenbüttelern 740 Päckchen für Flüchtlinge gepackt und im Rathaus abgegeben.
Seit Anfang September hat die Stadt Wolfenbüttel kleine Willkommens-Päckchen von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt, die Menschen auf der Flucht zeigen wollen, dass sie hier willkommen sind. „124 Pakete für Jungen, 24 für Babys, 175 Pakete für Mädchen, 165 Pakete für Männer und 252 Frauenpakete haben uns in den vergangenen Wochen erreicht, dafür den Spendern vielen Dank“, betonte Viola Bischoff. Die Pakete enthalten zum Beispiel Hygiene‐Artikel, kleinere Spielsachen, Buntstifte und vieles mehr. Alles Dinge, die dazu beitragen sollen, dass die Geflüchteten zurück zur Normalität finden. Wie die Stadt Wolfenbüttel mitteilt, beschränkt sich diese Welle der Hilfsbereitschaft allerdings nicht nur auf die Päckchenaktion. Die Bereitschaft der Wolfenbütteler, für Flüchtlinge zu spenden oder sich ehrenamtlich zu engagieren sei insgesamt sehr groß. In den Kleiderkammern der Wohlfahrtsverbände konnte zum Beispiel eine große Menge an Kleiderspenden angenommen werden. Damit nicht genug: Auf dem Spendenkonto der Stadt sind mittlerweile rund 11.000 Euro eingegangen, die für Projekte zugunsten der Flüchtlinge Verwendung finden werden.
Wolfenbütteler schenkten 740 Willkommens-Päckchen
Die Stadt zeigt sich erfreut über die Spendenbereitschaft der Wolfenbütteler. Foto: Stadt Wolfenbüttel.
Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?
Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen
