Mitten im US-Wahlkampf: VW-Tochter kündigt neues Werk in Übersee an

In diesem US-Bundesstaat sollen ab 2030 Premium-SUVs für den nordamerikanischen Markt vom Band rollen.

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Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Region. Während Werksschließungen von Volkswagen in Deutschland weiterhin noch nicht vom Tisch sind, kündigt eine VW-Tochter jetzt an, in den USA ein neues Werk zu errichten – und das mitten im Wahlkampf zu den wichtigen Midterms Anfang November.



Seit einem halben Jahr herrscht in Deutschland Ungewissheit, was die Zukunft von vier Werken betrifft, die zum VW-Konzern gehören. So ist die Schließung von den VW-Werken Emden, Hannover und Zwickau immer wieder im Gespräch gewesen. Und auch das Audi-Werk in Neckarsulm steht auf dieser spekulativen Streichliste.

Audi will 4 Milliarden Dollar investieren


Doch nun überraschte die hundertprozentige VW-Tochter Audi mit der Ankündigung, im US-Bundesstaat Georgia ein neues Werk bauen zu wollen. Die Audi AG erklärt in einer Pressemitteilung: "Audi beabsichtigt, rund 4 Milliarden US-Dollar zu investieren und etwa 4.500 Arbeitsplätze zu schaffen. Der Baubeginn des Werks mit einer geplanten jährlichen Produktionskapazität von 200.000 Fahrzeugen ist für 2027 vorgesehen, der Produktionsstart für Anfang der 2030er Jahre." Die dort produzierten Premium-SUVs seien gezielt für die Anforderungen nordamerikanischer Kunden entwickelt und sollen vor Ort gefertigt werden, heißt es dort.

Besonders pikant: Bei einer Wahlkampfveranstaltung verkündete US-Präsident Donald Trump die Neuigkeiten und rief sogar Audi-Chef Gernot Döllner dazu auf die Bühne. Offenbar hofft Trump, dass diese News den Republikanern in die Karten spielen. Schließlich gilt Georgia als umkämpfter Staat bei den anstehenden Wahlen am 3. November.