Pepe bezieht sein Nest: Storche zurück in Hedeper

Wenn der Winter sich dem Ende zuneigt, zieht es die Weißstorche immer wieder nach Hedeper. Auch in diesem Jahr hat Adebar sein Nest wieder bezogen.

Storch Pepe hat sein neues, altes Nest in Hedeper bezogen.
Storch Pepe hat sein neues, altes Nest in Hedeper bezogen. | Foto: Bernd-Uwe Meyer

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Hedeper. Seit mehreren Jahren gibt es im Nest in Hedeper Störche. Die im Mai 2007 von den Storchenfreunden Hedeper aufgebaute Nisthilfe befindet sich auf einem hohen Mast, der auf dem Grundstück der Famlie Isensee steht. Am 27. Februar 2019 traf in Hedeper ein unberingter Storch ein. „Es ist nicht Gonzo, sondern das Männchen von 2018“, stellte Storchenfreund Ralf Isensee damals fest. Darüber berichtet Bernd-Uwe Meyer.


Am 15. Februar 2020 traf ein bekannter Storch schon einmal in Hedeper ein. Der Pepe genannte "Westzieher" kam in diesem Jahr am 19. Februar an seinen alten Wohn- und Standort zurück. Hierüber freuen sich alle Vogelfreunde, Naturschützer sowie Storchenfreunde aus Hedeper und Umgebung.

Menschen, die Pepe im Nest sehen möchten, müssen zurzeit früh aufstehen, denn nach der Nestausbesserungen in den Morgenstunden fliegt er bald wieder weg und hält sich an unterschiedlichen Stellen im „Großen Bruch“ und der nahen Umgebung auf. „Nachts übernachtet Pepe im alten Torfstich“, informierte Ralf Isensee. Dieser ehemalige Torfstich befindet sich am Schiffgraben unmittelbar vor der Landesgrenze.

Die Zahl der "Westzieher", also der Storche, die in Richtung Spanien unterwegs sind, sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Anzahl der Ostzieher, die die Türkei und nach Afrika fliegen, habe dagegen abgenommen. Nun werde abgewartet, ob und wann im Südbereich des Landkreises Wolfenbüttel und in Orten am „Großen Fallstein“ weitere Störche eintreffen. Informationen nehmen Ralf Isensee (05336/216) und der Weißstorchbeauftragte Georg Fiedler in Rohrsheim (039426/86 368) entgegen.