Risiko Internet: Jeder zweite Jugendliche kennt Cybermobbing


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Die Kompetenzagentur des DRK Wolfenbüttel lädt zu der Veranstaltung „Risiko Internet“ ein. Informieren können sich hier vor allem jugendliche Internetnutzer und ihre Eltern. Die Referenten erklären anhand praktischer Beispiele, in welche Fallen Jugendliche im Internet treten können und wie dies verhindern werden kann.

Susanne Pensler (Präventionsfachkraft der Jugendhilfe Wolfenbüttel) wird zunächst über Risiken aufklären, die Soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook, Schüler VZ und Twitter bergen. Auch das Thema Cybermobbing wird angesprochen. „50 Prozent der Jugendlichen kennen jemand in ihrem Umfeld, der schon einmal Opfer von Cybermobbing wurde", erklärt Pensler. "Die Dunkelziffer liegt sogar noch höher.“

Der Jugendschutz- und Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel, Stefan Heltzel, wird in seinem Vortrag deutlich machen, wie schnell die jungen Internetnutzer mit dem Gesetz in Konflikt geraten können.

Darüber, was Urheberrechtsverletzung genau bedeutet, wird Matthias Menzler (Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter für Onlinerecht an der Ostfalia) informieren. „Jugendliche nutzen das Internet ganz anders als ihre Eltern, die oft noch nichtmal wissen, wo ihr Sprössling gerade rumsurft“, meint Menzel.. „Dass das Herunterladen von Musik oder Filmen schwer wiegende Folgen nach sich ziehen kann, wird den meisten erst bewusst, wenn sie die Abmahnung in der Hand halten.“ Solche Fälle seien keineswegs theoretisch oder konstruiert, um Ängste zu schüren. "Sie kommen hier bei uns vor, in der Nachbarschaft."

Im Anschluss an die Vorträge können offene Fragen geklärt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 6. Oktober, um 18 Uhr im Solferino, am Exer 17 in Wolfenbüttel. Anmeldungen nimmt die Kompetenzagentur bis zum 30. September direkt oder per Mail an Mandy.Krueger@ka-wf.de entgegen, oder kurzfristig unter Telefonnummer 05331 927844.


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