Wolfenbüttel. Christian Heitzmann, Leiter der Handschriftenabteilung, gewährt am Freitag, 17. Juli um 15 Uhr in einer Sonderführung zur Ausstellung „[HAB]: Gedanken am Rande. Marginalien in Bild und Text 800-1800“ Einblicke in die Lesespuren der vormodernen Bevölkerung. Im Fokus stehen Randbemerkungen aus tausend Jahren, die sich in alten Handschriften und Drucken der Bibliothek finden lassen.
Bücher sind dazu da, gelesen zu werden und nicht nur als Schmuckstücke im Regal zu stehen. Die vielfältige Auseinandersetzung mit dem Inhalt von Büchern machen die handschriftlichen Einträge von Lesern deutlich, die in Handschriften und alten Drucken zu finden sind. Sie veranschaulichen intensive Lese- und Lernprozesse, die kritische Auseinandersetzung mit Autoren und Werken ebenso wie individuelle Lebenserfahrungen, die in die Bücher Eingang gefunden haben. Anhand von Stücken aus dem Jahrtausend zwischen 800 und 1800 bietet die Führung durch die Ausstellung „Gedanken am Rande“ faszinierende Einblicke in die Symbiose von Leser und Buch.
Die Ausstellung ist bis zum 15. November 2015 in der Augusteerhalle, der Schatzkammer und im Kabinett der Bibliotheca Augusta zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 5,-/2,-/1,- Euro
Sonderführung in der Herzog August Bibliothek
Symbolbild/Foto: HAB | Foto: HAB
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