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SPD lässt Möglichkeiten für Oberschule in Schladen prüfen

von Anke Donner


Der Pausenraum wurde zum Speisesaal umfunktioniert.
Die Kreis-SPD möchte nun prüfen lassen, ob an der Werla Schule Schladen eine Oberschule eingerichtet werden kann. Foto: Anke Donner

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01.02.2017

Landkreis. Die Kreis-SPD will in der kommenden Kreistagssitzung einen Antrag einbringen, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, Überprüfungen anzustellen, inwiefern es möglich ist, eine Oberschule an der Werla Schule Schladen einzurichten.


Nachdem die Kreis-SPD die Errichtung einer IGS in Schöppenstedt erwirkt hat (regionalHeute.de berichtete), könnte es nun weitere Veränderungen in der Schullandschaft im Landkreis Wolfenbüttel geben. Laut eines Antrags der SPD soll die Kreisverwaltung nun eine Machbarkeitsberechnung für eine Oberschule am Standort Schladen erstellen. Dazu heißt es im Antrag: "Der Landkreis Wolfenbüttel strebt die Weiterentwicklung von Schulstandorten an. Hierzu könnte auch die Errichtung einer Oberschule am Standort Schladen zählen. Um die Vorgabe von mindestens 48 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang in der Zehnjahresprognose zu erreichen, wird die Verwaltung beauftragt, praktikable Varianten der Erweiterung des Schulbezirkes der Werla-Schule zu erarbeiten."



Falk Hensel. Foto: Archiv



Auf Nachfrage von regionalHeute.de erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Falk Hensel: "Der SPD-Kreistagsfraktion ist es nach wie vor wichtig alle Bereiche des Landkreisgebietes im Blick zu haben. Nach der positiven Entscheidung zur Einrichtung einer Gesamtschule in Schöppenstedt bedarf es nun einer weitergehenden Diskussion für die Schulstandorte in Sickte, Schladen und Baddeckenstedt. Um hier die grundlegenden Erkenntnisse für weitere Entscheidungen zu verbessern müssen wir Auskunft darüber erhalten, welche Optionen auch für den Schulstandort Schladen möglich sind. Unsere Fraktion würde gerne über die Option zur Einrichtung einer Oberschule in der Einheitsgemeinde Schladen-Werla sprechen, damit dieser Schulstandort weiterhin attraktiv und zukunftssicher aufgestellt werden kann. Wir haben daher die Verwaltung gebeten entsprechende Szenarien für die Schuleinzugsgebiete darzustellen."


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