SPD-Politiker besuchen Surfactor in Schöppenstedt


Auf dem Bild zu sehen sind von links: Dr. Martin Gunther, Alfred Engelshove, MdL Marcus Bosse, Maik Mötefindt, MdB Hubertus Heil, Petra Schmidt, Dirk Petersen, Rüdiger Bobka, Karl-Heinz Mühe. Foto: privat
Auf dem Bild zu sehen sind von links: Dr. Martin Gunther, Alfred Engelshove, MdL Marcus Bosse, Maik Mötefindt, MdB Hubertus Heil, Petra Schmidt, Dirk Petersen, Rüdiger Bobka, Karl-Heinz Mühe. Foto: privat | Foto: privat



Schöppenstedt. Im Rahmen seiner jährlichen Sommerreise machte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Deutschen Bundestag, Hubertus Heil am vergangenen Montag Halt in Schöppenstedt und besuchte gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Marcus Bosse, Bürgermeister Karl-Heinz Mühe, sowie weiteren hiesigen, kommunalen SPD-Vertretern die Firma surfactor Germany GmbH.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Gunther Martin, Werksleiter Alfred Engelshove und Betriebsratsvorsitzendem Maik Mötefindt wurde die aktuelle Unternehmenssituation besprochen. Probleme sieht man in erster Linie bei der zukünftigen Akquirierung von Fachkräften. „Der Betrieb an der Braunschweiger Straße hat in Schöppenstedt eine lange Tradition“, so Mühe. „Wir sind froh, ein solch erfolgreiches, innovatives Unternehmen in unserer Stadt beheimatet zu haben.“ Etwa 180 Mitarbeiter arbeiten zum Teil in drei Schichten in dem Betrieb, der sich auf individuelle Holzveredelung spezialisiert hat. Knapp 90% der Produkte gehen in den Export, oder wie Schöppenstedts Ortsvereinsvorsitzender Dirk Petersen formuliert: „Von Schöppenstedt in die Welt.“ Und die Firma wächst. Derzeit befindet sich ein neuartiges Entwicklungszentrum im Bau, bei dem individuelle Kundenwünsche direkt vor Ort realisiert werden können. Im Mai 2017 soll die geplante Eröffnung stattfinden.

Der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Schöppenstedt und der langen Tradition an diesem Standort stehen jedoch vermehrt Probleme bei der Gewinnung von Fachkräften gegenüber. Heil und Bosse bekräftigen ihre Bemühungen, auf bundes- und landespolitischer Ebene dem Mangel an Fachkräften entgegen zu wirken. Hierbei sei ein verstärktes Werben für die Wirtschaftsregion Braunschweig sinnvoll.


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