Merz legt im Renten-Streit nach: Keine Kürzung, aber "Basisabsicherung"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Schwierigkeiten eingeräumt, beim Thema Rente mit der Bevölkerung zu kommunizieren - gleichzeitig aber seine zuletzt vieldiskutierte Einschätzung bekräftigt. Auf seine Formulierung, die gesetzliche Rente werde künftig `allenfalls noch die Basisabsicherung` sein, angesprochen, sagte der Kanzler bei der Aufzeichnung der ARD-Sendung Caren Miosga am Sonntag: "Ich bin natürlich selbstkritisch".

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Caren Miosga und Friedrich Merz am 03.05.2026
Caren Miosga und Friedrich Merz am 03.05.2026 | Foto: ARD/Thomas Ernst via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Schwierigkeiten eingeräumt, beim Thema Rente mit der Bevölkerung zu kommunizieren - gleichzeitig aber seine zuletzt vieldiskutierte Einschätzung bekräftigt.


Auf seine Formulierung, die gesetzliche Rente werde künftig `allenfalls noch die Basisabsicherung` sein, angesprochen, sagte der Kanzler bei der Aufzeichnung der ARD-Sendung Caren Miosga am Sonntag: "Ich bin natürlich selbstkritisch". Wenn er "solche Reaktionen" sehe, stelle er sich die Frage: "Was hättest du da besser sagen können?". Er werde es dann beim nächsten Mal "besser" sagen, so der Kanzler, "aber ich sage es nicht anders".

Gleichzeitig stellte Merz klar: "Niemand in diesem Land schlägt Kürzungen der Rente vor. Sie wären auch gar nicht zulässig."

(Foto: ARD/Thomas Ernst).

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