SPD und Grüne: Stadt soll sich dem Klimaschutz verpflichten


SPD und Grüne im Rat der Stadt haben eigenen Angaben zufolge bereits einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Symbolfoto: Archiv
SPD und Grüne im Rat der Stadt haben eigenen Angaben zufolge bereits einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Symbolfoto: Archiv Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Die Fraktionen von Bündnis 90/Die GRÜNEN und SPD im Rat der Stadt Wolfenbüttel haben einen gemeinsamen Antrag vorgelegt, in dem sie fordern, dass die Stadt Wolfenbüttel sich durch Maßnahmen dem Klimaschutz verpflichtet. Das berichten die Parteien in einer gemeinsamen Presseerklärung.


Im Einzelnen beinhalte der Antrag, die Inhalte des Konzeptes „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz für den Großraum Braunschweig“ als lokale Klimaschutz-Gesamtstrategie für Wolfenbüttel zu beschließen. Als langfristige Klimaschutzziele für das Stadtgebiet Wolfenbüttel sollendie Reduktion der Treibhausgasemissionen um 95 Prozent und die Halbierung des Endenergieverbrauchs bis 2050 gegenüber dem Jahr 1990 beschlossen werden. Doch damit nicht genug: Die Verwaltung werde soll zudembeauftragt werden, mit Unterstützung des Regionalverbandes die Förderung der Stelle eines Klimaschutzmanagers zu beantragen. Dieser soll die Umsetzung der im Masterplan verankerten Maßnahmen im Aufgabenbereich der Stadt Wolfenbüttel sicherstellen. „Das Ziel ist ein integriertes und nachhaltiges Klimaschutzkonzept", berichten SPD und Grüne.

Hintergrund


Deutschlandweit würdenKommunen im Klimaschutz mit guten Beispielen voran gehen, Klimaschutzziele diskutieren, Selbstverpflichtungen zur Minderung ihrer Treibhausgasemissionen eingehen und Klimaschutzkonzepte erstellen. Längst werdeKlimaschutz nicht mehr nur als Herausforderung, sondern auch als Chance begriffen. Kommunen, die beim Klimaschutz durchdacht und konsequent vorgehen, könnten laut SPD und Grüne dauerhaft Energiekosten senken, den Haushalt entlasten, wertvolle Beiträge zur regionalen Wertschöpfung leisten und die Lebensqualität ihrer Bürger erhöhen. Die kommunalen Handlungsmöglichkeiten seiendabei vielfältig: Neben Planungs- und Ordnungsaufgaben seienlangfristige Strategien im Sinne des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Daseinsvorsorge erforderlich. Gleichzeitig stündendie kommunalen Klimaschutzaktivitäten stets in einem ökonomischen und sozialen Kontext.


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