Wolfenbüttel. Am vergangenen Samstagvormittag ist es auf der A36 in Richtung Braunschweig zwischen den Anschlussstellen Wolfenbüttel-Süd und -West zu einem Verkehrsunfall gekommen. Infolge entwickelte sich ein Stau. Vorbildlich wurde durch die beeinträchtigten Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse gebildet. Das berichtet die Polizei in einer Pressemeldung.
Ein Fahrer oder eine Fahrerin eines schwarzen SUV nutzte diese Rettungsgasse jedoch aus, um auf der Autobahn zu wenden und entgegen der Fahrtrichtung zur zurückliegenden Anschlussstelle Wolfenbüttel-West zu fahren, um dort die Autobahn zu verlassen. Dieses Verhalten sei extrem rücksichtslos und gefährlich und könne mitunter Rettungskräfte behindern, für die die Bildung einer entsprechend befahrbaren Gasse unabdingbar ist, so die Polizei.
Zeugen gesucht
Es wurden deshalb Ermittlungen zur Feststellung des Fahrers oder der Fahrerin des schwarzen SUV eingeleitet. Im Rahmen dessen werden nun Zeugen gesucht, die Angaben zu dem Vorfall machen können oder sogar durch die Fahrweise gefährdet wurden. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeikommissariat Braunschweig unter der Telefonnummer 0531/476-3715 entgegen.