Vortragsreihe - Wolfenbütteler Juden nach 1945


Die Stadtbibliothek Wolfenbüttel. Foto: Anke Donner
Die Stadtbibliothek Wolfenbüttel. Foto: Anke Donner | Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Am Mittwoch, 10. Juni, beginnt in der Stadtbücherei Wolfenbüttel die Vortragsreihe "Zurückgekehrt, aber nicht heimgekommen" mit Jürgen Kumlehn und Dr. Kristlieb Adloff über das Schicksal Wolfenbütteler Juden nach dem Kriegsende.

Auch in Wolfenbüttel wurden die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Opfer des nationalsozialistischen Terrors, einige konnten entkommen, viele wurden deportiert. Sie starben wegen der unmenschlichen Lebensbedingungen oder wurden ermordet.
Nur einige wenige kehrten nach 1945 nach Wolfenbüttel zurück, aber eine willkommene Heimkehr erlebten sie nicht. Daraufhin verließen sie Wolfenbüttel erneut.

An drei Abenden wird das Schicksal nach Wolfenbüttel zurückgekehrter Juden und zum Umgang mit Erinnerung in Wolfenbüttel nach 1945 an konkreten Einzelfällen aufgezeigt.

Übersicht über die Vorträge:


10. Juni 2015, 19.30 Uhr
Vortrag über das Schicksal von Amalie Schloss -Rückkehr aus Theresienstadt in die „Stille der Stadt“:

Marguerite Bernet, früher Paula Schloss Handel mit Schlankheitscreme:
Hans-Bernhard Schaye, der Enkel von Gustav Eichengrün

17. Juni 2015, 19.30 Uhr
Vortrag über:
Ken Berger - Zurückgekehrt als amerikanischer Soldat:
Jakob Retkinski - Geboren am 13.5.1945 in Wolfenbüttel
Hendryk und Estera Retkinski – Eltern von Jakob, aktiv in de jüdischen Gemeinde
Werner Illberg - Zwischen allen Stühlen:

24. Juni 2015, 19.30 – 21.30 Uhr
Vortrag und Lesung von Gedichten
Die Rückkehr der Familie Esberg

Ort: Stadtbücherei, Bahnhof 1, 38100 Wolfenbüttel

Gebühr: Die Abende sind kostenfrei.