Wolfenbüttel. Der Abwasserbeseitigungsbetrieb der Stadt Wolfenbüttel (ABW) senkt ab Mittwoch, den 7. Oktober, den Wasserstand der Oker im Bereich zwischen der Schünemannschen Mühle und dem Großen Zimmerhof ab. Diese Maßnahme im städtischen Abschnitt „Klein Venedig“ ist für einen Zeitraum von voraussichtlich drei Wochen angesetzt. Das kündigt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung an.
Hintergrund dieser wasserbaulichen Anpassung sind anstehende Bauarbeiten an der Regenwasserkanalisation im Bereich der Stobenstraße und der Mühlenstraße. Um diese Arbeiten an den Leitungen fachgerecht und sicher durchführen zu können, ist eine vorübergehende Reduzierung der Wassermenge in der Oker unumgänglich. Der Eingriff ist so geplant, dass der Fortgang der Bauarbeiten zügig sichergestellt werden kann.
Auswirkungen auf angrenzende Gewässerabschnitte
Während der Fokus der Absenkung auf dem direkten Umfeld zwischen der Schünemannschen Mühle und dem Großen Zimmerhof liegt, lassen sich hydrologische Effekte auf benachbarte Wasserwege nicht gänzlich ausschließen. Nach Einschätzung des ABW können sich die veränderten Wasserstände im Verlauf der Maßnahme möglicherweise auch bis in den Bereich des Schlossgrabens auswirken. Passanten und Anlieger sollten sich in dieser Zeit auf ein verändertes Erscheinungsbild der Gewässer einstellen.
Zeitnahe Rückkehr zum regulären Pegelstand
Der ABW weist ausdrücklich auf den zeitlich begrenzten Charakter dieses Eingriffs hin. Sobald die Bauarbeiten an der Kanalisation nach den anvisierten drei Wochen abgeschlossen sind, werden die regulierenden Maßnahmen umgehend beendet. Im Anschluss an die Arbeiten wird der normale Wasserstand der Oker wieder vollständig hergestellt.

