Weltschlaganfall-Tag: Informationsstand im Klinikum

von Jan Borner


Ärztin Cornelia Axmann (links) und Leiter der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Klaus Ebers standen heute im Klinikum für Fragen und Informationen bereit. Foto: Jan Borner
Ärztin Cornelia Axmann (links) und Leiter der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Klaus Ebers standen heute im Klinikum für Fragen und Informationen bereit. Foto: Jan Borner | Foto: Jan Borner

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Wolfenbüttel. Passend zum Weltschlaganfall-Tag am heutigen Donnerstag, hat die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe in Wolfenbüttel in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Wolfenbüttel einen Informationsstand aufgebaut. Im Foyer des Klinikums konnten sich Interessierte und Betroffene heute Ratschläge und Informationen von der Selbsthilfegruppe und einer Ärztin einholen.

Klaus Ebers ist Leiter der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe in Wolfenbüttel. Er selbst war bereits Schlaganfall-Patient im Klinikum und stand am heutigen Donnerstag für Tipps und Informationen parat. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden dritten Dienstag im Monat von 17.30 bis 19 Uhr im Sozialzentrum Kommisse und richtet sich an betroffene Menschen, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind, Probleme im Alltag haben, sich alleingelassen fühlen oder sich einfach mit anderen Betroffenen austauschen wollen. Der Informationsstand, den die Selbsthilfegruppe am heutigen Weltschlaganfall-Tag initiiert hat, sollte vor allem informieren und darüber aufklären, wie man sich verhalten kann, wenn man Schlaganfall-Symptome spürt. Auch den Blutdruck konnten sich die Besucher direkt vor Ort messen lassen.

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Neue Schlaganfall-Einheit im Klinikum


Das Klinikum Wolfenbüttel betreibt außerdem seit dem 1. Oktober eine Schlaganfall-Einheit, mit der die Behandlung von Schlaganfall-Patienten ausgebaut wurde (regionalWolfenbüttel.de berichtete). So werden bei einer Erstaufnahme im Klinikum Wolfenbüttel die Schlaganfall-Patienten nicht nur von einem Arzt vor Ort aufgenommen, sondern per Video auch Neurologen aus dem Städtischen Klinikum Braunschweig, beziehungsweise aus dem Allgemeinen Krankenhaus Celle hinzugeschaltet, wie Cornelia Axmann, Ärztin der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie erklärte. Um die Behandlung zu optimieren, seien zudem zwei feste Betten extra für Schlaganfallpatienten auf der Intensivstation errichtet worden und auch die weitere Betreuung sei ausgebaut worden.