Wirtschaftsförderung soll Sache der Stadt bleiben

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Die Stadt möchte sich selber um die Wirtschaftsförderung kümmern. Foto: Anke Donner
Die Stadt möchte sich selber um die Wirtschaftsförderung kümmern. Foto: Anke Donner | Foto: Anke Donner

Wolfenbüttel. Der städtische Wirtschafts- und Finanzausschuss hat kürzlich dagegen gestimmt, dass sich die Stadt gesellschaftsrechtlich an einer entstehenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft anderer kreisangehöriger Kommunen

im Landkreis Wolfenbüttel beteiligt. Endgültig muss der Rat am morgigen Mittwoch entscheiden.

Die Wirtschaftsförderung soll weiterhin in der Hand der Stadt Wolfenbüttel bleiben, klärte Bürgermeister Thomas Pink während der Sitzung auf. Schon seit dem Jahr 2000 wird die Wirtschaftsförderung im Dezernat des Bürgermeisters besetzt und laufe unter der Führung von Wirtschaftsförderer Dietrich Behrens erfolgreich. Hier sei man einigen Kommunen schon ein ganzes Stück weit voraus.

Allerdings könne man sich vorstellen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu unterstützen. Eine konstruktive Zusammenarbeit, bei der die Stadt ihrenErfahrungsschatz einbringen könnte, wäre vorstellbar.

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Wirtschaftsförderer Dietrich Behrens. Foto: Anke Donner



Die Hauptverwaltungsbeamten der Samt- und Einheitsgemeinden im Landkreis Wolfenbüttel haben Anfang 2018 einen neuen Versuch gestartet, eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft für ihren Zuständigkeitsbereich innerhalb des Landkreises Wolfenbüttel zu gründen. Die Gemeinde- bzw. Samtgemeinderäte dieser Kommunen haben ihren Hauptverwaltungsbeamten die Legitimation ausgesprochen, die Prüfung zur Gründung einer gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft durchzuführen.

Die Hauptverwaltungsbeamten werden die Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel bitten, eine Beteiligung des Landkreises mit dem Ziel zu prüfen, dass sich der Landkreis ebenfalls an der zu gründenden Gesellschaft beteiligt.

Grund für die Überlegung, eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu gründen, sei, dass die Aufgabe der Wirtschaftsförderung ein breites Betätigungsfeld umfasse. Eine erfolgreiche und kompetente Förderung der Wirtschaft könne heute nur noch gemeinsam durch Bündelung der Kräfte erfolgen, begründet die Kreis-Verwaltung. Gerade kleinere Gebietskörperschaften würden bei der Aufgabenwahrnehmung an ihre Grenzen stoßen.

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