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Wolfenbüttel auf Tour: Spedition macht Werbung für die Stadt

Mit dem rollenden Stadtmotiv verbindet die Spedition Wörndel ihre regionale Verbundenheit mit täglicher Präsenz auf Europas Straßen. Doch einen Wunsch hat das Transportunternehmen noch.

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Die Fahrzeuge der Spedition fahren regelmäßig durch Deutschland und Europa. Video: Matthias Kettling | Foto: Matthias Kettling

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Wolfenbüttel. Ein auffällig gestalteter Sattelauflieger mit Motiven aus Wolfenbüttel sorgt seit einigen Monaten für Aufmerksamkeit auf den Straßen Wolfenbüttels, Deutschlands und Europas. Hinter dem Projekt steht die traditionsreiche Spedition Wörndel, die die Werbefläche kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Die Idee dazu kam aus dem Unternehmen selbst.



Geschäftsführer Michael Wörndel, der die Spedition in dritter Generation führt, wollte die Stadt Wolfenbüttel über die Region hinaus sichtbar machen. Inspiriert von ähnlichen Projekten anderer Städte trat er mit seiner Idee an die Stadtverwaltung heran. Nach Gesprächen und der Zustimmung aus der Kommunalpolitik wurde das Vorhaben umgesetzt.

Geschäftsführer Michael Wörndel (links) sowie Prokurist und Fuhrparkleiter Dennis Wanke sind stolz auf das Wolfenbüttel-Motiv.
Geschäftsführer Michael Wörndel (links) sowie Prokurist und Fuhrparkleiter Dennis Wanke sind stolz auf das Wolfenbüttel-Motiv. Foto: Matthias Kettling



„WF hat was“


Die Gestaltung des Aufliegers entstand in Zusammenarbeit mit der Kampagne „WF hat was“, einer von Stadt und Kreis initiierten Werbekampagne. Laut Wörndel waren mehrere Entwürfe nötig, bis das heutige Design feststand. Besonders wichtig war ihm eine auffällige und freundliche Darstellung der Stadt. Die Kosten für Gestaltung und Beklebung trägt die Kampagne „WF hat was“, während die Spedition die riesige mobile Werbefläche kostenlos bereitstellt.

Europaweite Werbung


Der Auflieger ist weit über die Region hinaus unterwegs. Die Fahrzeuge der Spedition fahren regelmäßig durch Deutschland und Europa – unter anderem nach Belgien, in die Schweiz, nach Österreich, Tschechien sowie in skandinavische Länder. Damit wird Wolfenbüttel auf zahlreichen Straßen sichtbar. Neben der Werbung für die Stadt sieht Wöhrle weiteres Potenzial für den Auflieger. So könne das Fahrzeug beispielsweise bei Stadtfesten oder Veranstaltungen als Blickfang eingesetzt werden. Entsprechende Ideen seien bislang jedoch nur teilweise aufgegriffen worden.

Bürgermeister antwortet auf Tiktok


Jan Waupke ist Fahrer bei Wörndel und oft mit dem Wolfenbüttel-Auflieger unterwegs. Auf seinem Tiktok-Account (jan_22022) hat er geschrieben, dass er es schade finde, dass der Auflieger noch nicht für Festivals oder Veranstaltungen in der Stadt gebucht wurde. Wolfenbüttels Bürgermeister Ivica Lukanic reagierte: "Es ist eigentlich nicht üblich, dass die Stadt Auflieger aus Werbegründen mietet. Ich freue mich aber, dass Wolfenbüttel sichtbar wird, wenn du andernorts unterwegs bist."

Motive aus der Lessingstadt, gepaart mit einer Skizze des Landkreises: Der Wörndel-Auflieger bringt die Kampagne „WF hat was“ auf die Straßen Europas.
Motive aus der Lessingstadt, gepaart mit einer Skizze des Landkreises: Der Wörndel-Auflieger bringt die Kampagne „WF hat was“ auf die Straßen Europas. Foto: Matthias Kettling



Die Spedition selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das Unternehmen wurde 1967 gegründet und beschäftigt heute 23 Mitarbeiter. Am heutigen Standort im Gewerbegebiet Am Rehmanger wurde 2009 die erste Halle errichtet, eine weitere wurde 2017 als Erweiterung gebaut. Ein Großteil der 23-köpfigen Belegschaft ist als Fahrer unterwegs, während nur ein kleiner Teil täglich im Büro arbeitet.

Stellenangebote online


Auch bei der Suche nach Fachkräften setzt das Unternehmen auf moderne Wege. Klassische Vermittlungsangebote, zum Beispiel über das Arbeitsamt, hätten kaum Erfolg gebracht, berichtet die Geschäftsleitung. Stattdessen würden Stellenangebote vor allem über Online-Plattformen wie Indeed besetzt. Vielleicht demnächst ja auch über das Portal "WF hat was", für das die Spedition Werbung ja eigens macht.

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