Wolfenbüttel ist kosmopolitisch


Rund 70 Menschen machen beim "Chor der Weltbürger" gemeinsam Musik. Foto: Privat
Rund 70 Menschen machen beim "Chor der Weltbürger" gemeinsam Musik. Foto: Privat | Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Am ersten Septemberwochenende traf sich der neu gegründete »Chor der Weltbürger«. Rund 70 Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern kamen zusammen, um unter Leitung von Manuela Hörr und Mehmet Çetik gemeinsam Musik zu machen.

Vier Stunden lang vermischten sich nicht nur deutsche, französische, englische, arabische und russische Worte und Klänge in den Räumen der Kommisse. Einige Teilnehmer, beispielsweise aus dem Kongo, Weißrussland, Syrien und Deutschland brachten sogar eigene Lieder mit. So kosmopolitisch hätte sich Wolfenbüttel noch nie angefühlt, bemerkte ein Teilnehmer sichtlich begeistert, berichtet Carsten Schrader, Zuständiger für die Öffentlichkeitsarbeit des Kulturbüros. Zum nächsten Treffen am 21. und 22. November freuen sich Organisatoren und Teilnehmer, wenn noch weitere Menschen aus diversen Herkunftskulturen zum Projekt dazu stoßen. Auch absolute Anfänger seien willkommen. Der Chorleitung sei wichtig, dass die Proben nicht nach einem straffen Zeitplan verlaufen. Es soll auch Raum zum Reden, gemeinsam Essen und gegenseitigem Kennenlernen geben. Der Chor wird im kommenden Mai 2016 zu hören sein. Der Auftritt wird einer der Programmpunkte »Made in Wolfenbüttel« in der vielfältigen Agenda des Lessingfestivals, so Schrader.