Wolfenbüttel: GRÜNE wollen Elm zum Naturschutzgebiet machen


| Foto: Unbekannt)

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Für die Wolfenbütteler Kreistagsfraktion der GRÜNEN informierten sich die stellvertretende Landrätin Christiane Judith-Wagner und der Fraktionsvorsitzende Bertold Brücher während einer Waldbegehung im Elm über die Möglichkeit, das bisherige Landschaftsschutzgebiet (LSG)  in ein Naturschutzgebiet (NSG) umzuwidmen. Der Landkreis Wolfenbüttel hat eine Novellierung der LSG-Verordnung vorzunehmen und beabsichtigt von sich aus aber nicht, den Naturschutzstatus anzuheben, heißt es in einer Mitteilung der Fraktion.

[image=49342]Im Nachbarlandkreis Helmstedt hingegen werde für das dort befindliche Elmgebiet die Kennzeichnung als NSG vorbereitet. Nicht nur deshalb halten es die Grünen im Kreistag Wolfenbüttel für sinnvoll, auch die bisher als LSG deklarierten Elmgebiete im Landkreis Wolfenbüttel zum Naturschutzgebiet zu erklären.

Von besonderem Interesse war für die beiden Kreistagspoltiker auch, dass mittlerweile Umweltschadens- und Umwelthaftungsrichtlinien dazu verpflichten, Biodiversitätsschäden und Lebensraumschäden zu verhindern. Und auch dies ist ein gewichtiger Grund, die Anhebung des Naturschutsstatus im Elm voranzutreiben.

[image=5e17650d785549ede64cdc87]Genauere Kenntnis erlangten Christiane Wagner und Bertold Brücher wie auch viele andere Teilnehmer in der von der GRÜNEN Cremlinger Ratsfraktion initiierten Wanderung durch die Schilderungen Karl-Friedrich Webers, der als ausgewiesener Forstexperte und Elm-Kenner umfassend über den Zustand des Elm-Waldes und die rechtlichen Vorgaben zu Landschafts- und Naturschutzgebieten informierte.