Attraktives, grünes und sicheres Eingangstor zur Innenstadt soll entstehen

Stadt bereitet Planung für die Bahnhofspassage vor – Rat entscheidet im Mai.

Am "Eingangstor" zur Stadt soll sich einiges tun (Archivbild).
Am "Eingangstor" zur Stadt soll sich einiges tun (Archivbild). | Foto: regionalHeute.de

Wolfsburg. Die Bahnhofspassage als wichtiges Eingangstor zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt soll im Zuge der städtebaulichen Entwicklung des Nordkopfquartiers Mitte umfassend aufgewertet und zukunftsorientiert neu gestaltet werden. Der Rat der Stadt wird in seiner Sitzung im Mai über die Vorbereitung und Durchführung der freiraumplanerischen, straßenbaulichen und entwässerungstechnischen Planungen für den Fußweg zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt entscheiden.



Für diesen nächsten wichtigen Schritt sind rund 382.000 Euro vorgesehen, teilt die Stadt mit. Das Planungsgebiet umfasst eine Fläche von rund 9.800 Quadratmetern. Die derzeit geschätzten Baukosten für die Umsetzung der Neugestaltung liegen bei etwa vier Millionen Euro.

Passage wird geplant


Im Fokus der Planungen stehen die Platzsituation zwischen Hotel und Cinemaxx als nördlicher Auftakt der Passage, die gestalterische und funktionale Weiterentwicklung der eigentlichen Bahnhofspassage sowie der Sara-Frenkel-Platz als südliche Verbindung zur Porschestraße. Zudem werden auch die Anbindung der ost-westlichen Wegeachsen sowie die Neuordnung der Radverkehrsführung im Bereich der Heinrich-Nordhoff-Straße berücksichtigt.

„Mit der Neugestaltung der Bahnhofspassage setzen wir ein starkes Zeichen für die positive Entwicklung unserer Innenstadt. Aus einem bislang eher zurückhaltend wahrgenommenen Bereich entsteht ein attraktiver, grüner und sicherer Stadtraum, der Menschen zum Ankommen, Verweilen und Begegnen einlädt und das Stadtbild nachhaltig bereichert“, sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Erster Stadtrat und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide ergänzt: „Die Bahnhofspassage ist ein zentraler Baustein für die zukünftige Entwicklung des Nordkopfes. Unser Ziel ist ein hochwertiger öffentlicher Raum, der klimaangepasst gestaltet ist, mehr Aufenthaltsqualität und mehr Grün bietet sowie die autofreien Wegebeziehungen für Fuß- und Radverkehr klar, komfortabel und konfliktarm organisiert.“

Am Nordkopf laufen neben dem Planungsverfahren zur Bahnhofspassage derzeit weitere wichtige Entwicklungsprozesse: Das dänische Büro Henning Larsen Architects erarbeitet ein städtebauliches Gesamtkonzept. Parallel dazu entstehen in engem Austausch ein Verkehrs- sowie ein Freiraumkonzept. In den letzten Zügen befindet sich zudem das Bebauungsplanverfahren Nordkopf Mitte, das eine wichtige Grundlage für weitere geplante und potenzielle Investorenprojekte bildet.