Besondere Hundestaffel in Wolfsburg: DRK sucht Dream-Teams auf sechs Pfoten

Das Rote Kreuz sucht Hundebesitzer, die schwerkranken oder einsamen Menschen ein Lächeln schenken wollen.

Ehrenamtliche der Wolfsburger Besuchshundestaffel sollen kranken und einsamen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Ehrenamtliche der Wolfsburger Besuchshundestaffel sollen kranken und einsamen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. | Foto: DRK Wolfsburg

Wolfsburg. Sie sollen einsamen und kranken Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Dafür sucht das DRK Wolfsburg Hundebesitzer, die mit ihren Vierbeinern als Dream-Team auf sechs Pfoten unterwegs sein wollen.



Es geht um Besuchshunde, diese schenken dort Nähe und Trost, wo Worte manchmal nicht mehr reichen, erklärt das DRK Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Um dieses weiter auszubauen, sucht die DRK‑Besuchshundestaffel neue engagierte Mensch‑Hund‑Teams.

Mit dem Hund zusammen ehrenamtlich aktiv sein


Am Mittwoch, 28. Januar, lädt das Team Hundebesitzer zu einem Informationsabend ein (18 Uhr, Walter-Flex-Weg 12). Alle, die sich vorstellen können, gemeinsam mit ihrem Vierbeiner ehrenamtlich aktiv zu werden, seien dazu eingeladen.


Ob Einsamkeit im Seniorenheim lindern, Kindern beim Lesenlernen Sicherheit geben oder schwerkranken Menschen einen Moment der Leichtigkeit schenken – die Einsatzmöglichkeiten seien demnach vielfältig. Doch nicht jeder Hund, der gerne schmust, eigne sich automatisch für diese Aufgabe. „Es ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die eine fundierte Ausbildung von Mensch und Tier erfordert“, betont Tanja Weiler, Gründerin der Besuchs- und Therapiebegleithundestaffel des DRK in Wolfsburg.

Eine solche Ausbildung zum "Dream‑Team auf sechs Pfoten" starte die Staffel in Kürze, heißt es in der Pressemitteilung. Dieses umfassende Ausbildungsprogramm bereite die Teams gezielt auf die besonderen Anforderungen in sozialen Einrichtungen vor. Neben Grundgehorsam stehen vor allem Gelassenheit, Stressresistenz und eine stabile Bindung zwischen Hund und Halter im Mittelpunkt.

„Wir suchen Menschen, die Freude am Umgang mit anderen haben, und Hunde, die durch ihr freundliches und offenes Wesen überzeugen“, erklärt Tanja Weiler.

Der Informationsabend findet zunächst ohne Hunde statt, damit alle organisatorischen Fragen in Ruhe besprochen werden können. Der Eignungstest für die Vierbeiner folgt anschließend.

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