Wolfsburg. Am Montag, 3. Oktober,Tag der Deutschen Einheit, ist die Ausstellung „FACE THE WORLD – Fernost ganz nah“ von 11 bis 18 Uhr für das Publikum geöffnet. Wie die Stadt Wolfsburg mitteilt, ist dies gleichzeitig der letzte Ausstellungstag.
Seit 2003 pflegt Wolfsburg eine intensive und aktive Städtefreundschaft mit der japanischen Stadt Toyohashi. Durch diesen kulturellen Austausch wird ein großer Beitrag zur gegenseitigen Verständigung, Toleranz und Freundschaft zwischen den Menschen beider Kulturen geleistet. Die Städtische Galerie Wolfsburg eröffne mit der Ausstellung „FACE THE WORLD – Fernost ganz nah“ einen spannenden Einblick in die japanische Kultur seit dem Ende der Edo-Ära bis in die Gegenwart.
Im Dialog mit traditionellen Holzschnitten aus dem 19. Jahrhundert und Fotografien aus 1950er Jahren werde eine neue Werkgruppe aus Tonskulpturen, Videos und Gouachen des 1974 in Tokyo geborenen Künstlers Takehito Koganezawa, der seit 1999 in Berlin lebt und arbeitet, vorgestellt.
Zu den Vertretern der modernen japanischen Künstlergeneration gehört auch der 1969 in Yamanashi geborene Yoshihiro Suda, der handwerkliche Schritte des traditionellen Farbholzschnitts in die Dreidimensionalität übersetzt und in der Ausstellung eine ganz zarte, aber aus hartem Magnolienholz geschnitzte Blüte präsentiert.
Im kommenden Jahr werde das Toyohashi City Museum of Art and History dann erstmals Werke des Wolfsburger Fotografen Heinrich Heidersberger in Japan präsentieren - ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Toyohashi und dem Institut Heidersberger. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des japanischen Generalkonsulats Hamburg. Gefördert durch den Lüneburgischen Landschaftsverband aus Mitteln zur regionalen Kulturförderung.
Am Dienstag, 4. Oktober, bleiben alle Ausstellungen der Städtischen Galerie Wolfsburg geschlossen.
FACE THE WORLD – Fernost ganz nah
FACE THE WORLD – Fernost ganz nah. Foto: Stadt Wolfsburg.
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