Schutz vor Dieben: Wolfsburger Verkehrswacht lädt zur Fahrrad-Codierung ein

In Wolfsburg können Fahrradfahrer wieder ihre Räder codieren lassen und sich über sicheres Radfahren informieren.

Das Codierteam der Verkehrswacht und Polizei beim Codieren.
Das Codierteam der Verkehrswacht und Polizei beim Codieren. | Foto: Verkehrswacht Wolfsburg

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Um den Schutz vor Langfingern zu erhöhen, bietet die Verkehrswacht Wolfsburg gemeinsam mit der Polizei erneut eine Fahrrad-Codierung an. Die Aktion findet am Samstag, 22. August, von 10 bis 14 Uhr bei E-Bike Kasten am Berliner Ring 12-14 statt. Eingeladen sind nicht nur Wolfsburger, sondern auch Radfahrer aus den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt.



Bei der Codierung wird das Fahrrad mit einer individuellen Kennzeichnung versehen, die eine Zuordnung zum Eigentümer erleichtern soll. „Vor Diebstahl ist keiner gefeit. Wer auf dem Rad viel unterwegs ist, sollte das Angebot nutzen“, empfiehlt Klaus Seiffert, Vorsitzender der Verkehrswacht Wolfsburg. Für die Codierung werden ein Personalausweis und möglichst ein Eigentumsnachweis wie Kaufquittung oder Kaufvertrag benötigt. Die Kosten betragen fünf Euro als Spende. Kinder und Jugendliche müssen zusätzlich eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten vorlegen. Am Fahrrad sollte das Sattelrahmenrohr auf einer Länge von etwa 25 Zentimetern frei zugänglich sein. Bei E-Bikes muss zudem die Batterie ausgebaut werden.

Informationen und kostenloser Fahrrad-Check


Unter dem Motto „Fahrrad aber sicher“ gibt es darüber hinaus Informationen zum sicheren Radfahren. Außerdem können die Fahrräder kostenlos auf ihre Verkehrstauglichkeit überprüft werden. Gerade Radfahrer stehen aufgrund der Unfallstatistik im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit. Polizeihauptkommissarin Nina van der Wall, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, rechnet wegen der großen Nachfrage mit einer hohen Beteiligung und weist darauf hin, dass Besucher daher längere Wartezeiten einplanen sollten.

Themen zu diesem Artikel


Kriminalität Polizei