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Wolfsburg: Sieben Ampelanlagen werden überholt



Sieben Ampelanlagen werden überholt

Durch neue Steuergeräte und Signalgeber soll der Stromverbrauch verringert werden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Alexander Panknin

Wolfsburg. Sie sind verzogen, spröde, die Gummidichtungen sind porös und die Verriegelungen verschlissen. Die lichttechnischen Eigenschaften entsprechen nicht mehr den gültigen Normen. Insgesamt sieben Ampeln im Wolfsburger Stadtgebiet sollen in 2022 neue Signalgeber und teilweise auch Steuergeräte erhalten. Das beinhaltet eine Objektvorlage, die im Planungs- und Bauausschuss der Stadt am kommenden Donnerstag auf der Tagesordnung steht.



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Wie die Stadtverwaltung berichtet, seien die betroffenen Anlagen über 20 Jahre im dauernden Einsatz und hätten sich entsprechend abgenutzt. Um die Betriebs- und Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten, sei der Ersatz erforderlich. Die Signalgeber seien noch überwiegend mit Glühbirnen ausgestattet. Sie erhalten künftig LED-Technik und benötigen nur noch ein Drittel der Energie.



Mehrere tausend Euro sollen gespart werden


Jährlich werden hierdurch rund 6.500 Euro an Energie- und Unterhaltungskosten eingespart. Darüber hinaus reduziert sich die Kohlendioxid-Emission um etwa 6,5 Tonnen pro Jahr. Nebenbei verbessert sich die Erkennbarkeit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie bei tief stehender Sonne. Die Kosten betragen insgesamt rund 275.000 Euro. Mit dem Austausch soll nach dem Beschluss und der Beauftragung noch im Herbst begonnen werden.


Die betroffenen Anlagen befinden sich an der Lessingstraße/Kleiststraße (Stadtmitte), an der Mecklenburger Straße/Pauluskirche, an der Breslauer Straße/Kölner Ring (beide Mitte-West), an der Lessingstraße/Goethestraße (Stadtmitte/Mitte-West), an der Viehtrift/Am Neuen Tor (Fallersleben), an der Neuhäuser Straße/Kanalstraße (Vorsfelde) sowie Zum Hasenwinkel/Reuterwiesen (Neindorf).

Die Stadt Wolfsburg betreibt auf ihrem Gebiet insgesamt 140 Lichtsignalanlagen. Das Durchschnittsalter des Bestandes beträgt rund 13 Jahre. In der Praxis wird eine Betriebszeit von etwa 20 Jahren und darüber erreicht. Derzeit sind in Wolfsburg rund 30 Prozent der Anlagen unter 10 Jahre sowie etwa 50 Prozent zwischen 10 und 20 Jahren in Betrieb.


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