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Yellow-Knights: Ein neuer Motorradclub in Wolfenbüttel

von Robert Braumann


Zum Treffen der Red Knights am Fümmelse kamen auch die neu gegründeten Yellow Knights, Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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29.07.2016




Wolfenbüttel. "Die Yellow-Knights sind keine Mitarbeiter der Post oder des ADAC", erklärt Raymund Schmidt, von den Motorradfahrern ganz in gelb, die seit ein paar Wochen auch mit einem Mitglied im Landkreis Wolfenbüttel vertreten sind.

Häufig habe man aber die Frage gestellt bekommen, wozu man denn jetzt gehöre, als man vor ein paar Wochen gemeinsam mit den Red Knights zu einem Treffen in Fümmelse zusammen kam. Die Farben der Ritter auf Motorrädern haben alle eine Bedeutung – "Red" für die Feuerwehrleute, "Blue" für die Polizei und jetzt "Yellow" für die Rettungsdienstler. Wie kam es zu dem Zusammenschluss und wer fährt bei den "Gelben" mit? "Seit Jahren verzeichnen wir in Deutschland immer mehr Motorradeinheiten, die als First Responder auf den Autobahnen zum Einsatz kommen. Alle rein ehrenamtlich. In der Johanniter-Unfall-Hilfe gibt es zum Beispiel 95 Motorräder auf 62 Standorten bundesweit mit zirka 300 ehrenamtlichen Helfern. Das heißt, die Mitglieder der Yellow-Knights sind alle im Rettungsdienst tätig oder gehören einer Hilfsorganisation an. Wir verstehen uns als Hiorg-übergreifender Verein mit dem Ziel, schnelle Hilfe zu den Leuten zu bringen, die sie benötigen. Unser größter Vorteil liegt im Einsatz auf den Autobahnen. Ich sage hier nur – Rettungsgasse", so Schmidt.

In gelb gekleidet, auch um Gutes zu tun


Der Name Yellow-Knights leitete sich dabei von den Motorrädern und der Schutzausrüstung ab. Die Motorräder haben einen hohen Anteil an gelb in der Beklebung, der Kombi hat ebenfalls einen sehr großen Teil gelb und der Helm ist weitestgehend auch gelb. Der Club wurde im Juni 2016 gegründet. Derzeit sind es genau 13 Mitglieder deutschlandweit und ein internationales Mitglied aus Irland. Die Yellow-Knights sind zudem Mitglied der IMRUA (International Fire & EMS motorcycle response unit assosiation) mit Sitz in Luxemburg. Helfer von DRK und Johanniter sind hier Gründungsmitglieder. Die IMRUA wurde 2009 in Ungarn gegründet. Alle 2 Jahre trifft man sich seit dem zu einem Kongress. Hierbei geht es um die Möglichkeiten, einheitliche Standards im Einsatz der Motorräder zu erreichen. "Gute Zwecke erfüllen wir schon jetzt. So gibt es deutschlandweit Ausfahrten für und mit Heimkindern (zum Beispiel Dresden oder Frankfurt / Oder) oder die "Blutsbrüdertour" in Schwedt. Eine Veranstaltung des Klinikum bei der sich die Biker "hinlegen und ihr Blut geben". Eine Blutspendenaktion, die immer gut besucht ist. Noch sind wir eine zu kleine Gruppe, um mit einer Stiftung zusammen zu arbeiten", so Raymund Schmidt.


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