28-Jähriger nach Angriff auf einen Polizeibeamten in Helmstedt in Gewahrsam genommen

Ein 28 Jahre alter Mann aus Eilsleben ist nach einem Vorfall am Helmstedter Bahnhof in Gewahrsam genommen worden.

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Motorrad-Polizist (Archiv)
Motorrad-Polizist (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Helmstedt. Ein 28 Jahre alter Mann aus Eilsleben ist nach einem Vorfall am Helmstedter Bahnhof in Gewahrsam genommen worden. Das teilte die Polizei Wolfsburg am Dienstag mit. Zuvor hatte die Polizei in Helmstedt einen Hinweis der Bundespolizei erhalten, dass sich in einem Regionalzug von Magdeburg nach Braunschweig eine Person aufhielt, die randaliert hatte und ein Beförderungsverbot besaß. Am Montag, 14. September, gegen 13:00 Uhr verließ der 28-Jährige den Zug am Helmstedter Bahnhof.


Die eingesetzten Beamten erteilten ihm einen Platzverweis. Auch nach mehrfacher Aufforderung, das Bahnhofsgelände zu verlassen, kam der Mann dem Platzverweis nicht nach.

Zudem ignorierte er die Aufforderung, sich auszuweisen, und verhielt sich verbal aggressiv und unkooperativ. Die Beamten leiteten den 28-Jährigen in Richtung Ausgang, wobei er immer wieder stehen blieb und versuchte, zurück zum Bahnsteig zu gelangen. Als die Beamten ihn durch Anschieben zum Weitergehen veranlassen wollten, drehte sich der Mann plötzlich um und schlug mit der Faust in Richtung des Kopfes eines 28 Jahre alten Polizeibeamten.

Dieser konnte dem Schlag ausweichen und blieb unverletzt. Der Beschuldigte wurde anschließend mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, und ihm wurden Handfesseln angelegt.

Währenddessen leistete er erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Im Anschluss wurde er zur Polizeidienststelle in Helmstedt gebracht. Dort zeigte er sich weiterhin aggressiv und trat um sich.

Da die Beamten aufgrund seines sprunghaften Verhaltens eine Beeinflussung durch bewusstseinstrübende Substanzen nicht ausschließen konnten, wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Braunschweig eine Blutprobe im Helmstedter Klinikum entnommen. Danach wurde er in Gewahrsam genommen und am Montagabend wieder entlassen.


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