Gifhorn

AfD fordert: Förderschulen auch im Landkreis Gifhorn erhalten


Hartmut Viering sieht sich im Kampf gegen "Rot-Grüne Bildungsideologie". Foto: AfD
Hartmut Viering sieht sich im Kampf gegen "Rot-Grüne Bildungsideologie". Foto: AfD Foto: AfD

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05.02.2018

Gifhorn. Mit Wohlwollen hat die AfD Kreistagsfraktion nach eigener Aussage die Entscheidung der Landesregierung zur flexiblen Einschulung von Erstklässlern aufgenommen, als "ersten Schritt in die richtige Richtung, die Fehler der alten Landesregierungen zu beseitigen", so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hartmut Viering.


Bis Mitte April muss der Landkreis eine Stellungnahme zum weiteren Erhalt der beiden Förderschulen im Landkreis Gifhorn abgegeben. Die AfD hat daher am 1. Februar einen entsprechen Antrag für den Kreistag eingebracht, wenn nötig auch eine Sondersitzung des Schulausschusses, um diese Schulen für den Landkreis weiter zu erhalten. "Es darf nicht sein, dass die Kinder weiter Opfer der Rot-Grünen Radikalinklusion werden", meint Viering. Der Verlust der Sprachheilklassen im Landkreis Gifhorn zeige nur zu deutlich, die gescheiterte "Inklusionsideologie" mit den negativen Folgen für die betroffenen Kinder.

Hartmut Viering verweist dabei auf seine jahrzehntelange Erfahrung als Kommunalpolitiker und auf den Antrag der AfD vom Sommer 2017 im Kreistag zur Wiedereinführung von Sprachheilklassen, bei der die Problematik von den "Altparteien" zwar anerkannt wurde, aber der Antrag laut Viering dennoch "achselzuckend abgelehnt" wurde. Jetzt sei die Situation jedoch anders. Die CDU habe im Landtagswahlkampf lautstark für den Erhalt der Förderschulen geworben und es gebe im Kreistag eine klare Mehrheit der konservativen Realpolitiker gegen die "Rot-Grüne Bildungsideologie", wie Sie sich bereits bei der Wahl des Kreisrates Dr. Walter gezeigt habe.

"Die AfD als Heimat und Bürgerpartei hofft, dass sich die CDU an Ihr Wahlversprechen erinnert und das Vernunft zum Tragen kommt und diese nicht auf dem Altar der Koalition zwischen SPD und CDU zum Leidwesen unserer Kinder geopfert wird. Versprechen gilt es schließlich zu halten", so das Resümee von Hartmut Viering.


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