Sie sind hier: Region >

Allianz für Fortschritt und Aufbruch wählt neuen Bundesvorstand



Wolfenbüttel

Allianz für Fortschritt und Aufbruch wählt neuen Bundesvorstand


Von links: Horst Czichy, Prof. Dr. Bernd Lucke, Andreas Boom. Foto: Privat
Von links: Horst Czichy, Prof. Dr. Bernd Lucke, Andreas Boom. Foto: Privat Foto: Privat

Artikel teilen per:




Wolfenbüttel. Rechtsanwalt Andreas Boom aus Wolfenbüttel, Vorsitzender des Regionsverbandes Braunschweiger Land, und Schatzmeister Horst Czichy aus Vordorf/Gifhorn, haben am Sonnabend am Bundesparteitag der Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) in Demmin teilgenommen. Die ALFA berichtet im Nachfolgenden darüber.

Die Delegierten wählten die Europaabgeordnete Ulrike Trebesius zur neuen Vorsitzenden der ALFA. Prof. Dr. Bernd Lucke wurde mit überwältigender Mehrheit zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 gewählt. Lucke und Trebesius wollen den kommenden Bundestagswahlkampf unter dem Motto „Reparatur Deutschland“ als Team bestreiten und den Wählern eine Partei der gesellschaftlichen Mitte zwischen CDU/SPD und AfD bieten. Zu stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurden der Europaabgeordnete Bernd Kölmel, der Volkswirtschaftsprofessor Ulrich van Suntum und der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Christian Schäfer gewählt. Bundesschatzmeister wurde der Unternehmensberater Wilken Möller.

Ziele der ALFA


Boom führt aus: "Nach der erfolgreichen Durchführung der Vorstandswahlen und der Festlegung auf Prof. Bernd Lucke als Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 haben wir in Demmin kontrovers aber konstruktiv über unser Parteiprogramm diskutiert und zahlreiche Änderungsanträge bearbeitet und beschlossen." "Eine Stärkung des von allen anderen Parteien in den letzten Jahren sträflich vernachlässigten Mittelstand ist ein Anliegen der Partei und mir besonders wichtig" so Czichy, der auch niedersächsischer Landesbeauftragter des ALFA-Mittelstandsnetzwerkes ist. Die ALFA möchte als konstruktive Kraft im liberalen und konservativen Spektrum, seriös, aber „angriffslustiger als bisher“ – so Trebesius – um Stimmen werben. Die Partei will sich treu bleiben und weiterhin auf einfache Parolen und Populismus verzichten, heißt es in dem Bericht.

Themen


Als Themen benannte Lucke die Erneuerung der Demokratie, die Beschränkung der Kompetenzen der EU und im Detail die Erhaltung des Bargelds sowie die Beachtung der Prinzipien des Rechtsstaats und der freien sozialen Marktwirtschaft. Nach wie vor setzt sich die ALFA für das Ende der Eurorettung ein. Trebesius will besonders auch Familien mit Kindern ansprechen. Zum Thema Rente und soziale Sicherung sieht Lucke einen nationalen Rentenfonds und ein aktivierendes Grundeinkommen vor.


zur Startseite