Asthma und COPD: Kostenloser Expertenvortrag im Klinikum

Atembeschwerden können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Im Klinikum Helmstedt erfahren Betroffene Interessierte alles Wissenswerte rund um die Themen COPD und Asthma.

Chefarzt Tobias Leis klärt über die Krankheiten auf.
Chefarzt Tobias Leis klärt über die Krankheiten auf. | Foto: Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt GmbH

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Helmstedt. Atemnot, Husten, Auswurf oder eine eingeschränkte körperliche Belastbarkeit können Anzeichen für Asthma oder COPD sein. Doch wie unterscheiden sich die beiden Lungenerkrankungen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Darüber informiert Tobias Leis, Chefarzt der Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin, in der kommenden Woche im Helios Klinikum Helmstedt.



Atemnot beim Treppensteigen oder plötzlich auftretende Luftnot, anhaltender oder wiederkehrender Husten, Auswurf oder eine eingeschränkte körperliche Belastbarkeit: Beschwerden wie diese können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Doch wann steckt eine ernsthafte Lungenerkrankung dahinter? Asthma und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zählen zu den häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen. Obwohl sie ähnliche Beschwerden verursachen können, unterscheiden sie sich in ihrer Entstehung, ihrem Verlauf und ihrer Behandlung. Während bei Asthma die Atemwege häufig anfallsartig verengt sind und sich die Beschwerden durch eine geeignete Therapie meist gut kontrollieren lassen, ist COPD durch eine anhaltende, nicht vollständig reversible Verengung der Atemwege gekennzeichnet, die im Verlauf zunehmen kann.

„Viele Menschen nehmen anhaltenden Husten oder Luftnot zunächst nicht ernst und führen die Beschwerden auf das Alter oder mangelnde Fitness zurück. Dabei können solche Symptome erste Hinweise auf eine Erkrankung der Atemwege sein. Je früher wir die Ursache erkennen, desto gezielter können wir behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern“, erklärt Chefarzt Tobias Leis.

Warnzeichen und Behandlungsmöglichkeiten


Unter dem Titel „Warum bekomme ich schlecht Luft?“ erläutert der erfahrene Pneumologe, wie Asthma und COPD entstehen, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und welche Warnzeichen Betroffene beachten sollten. Zudem stellt er moderne Diagnoseverfahren und
aktuelle Behandlungsmöglichkeiten vor. Dabei geht es nicht nur um medikamentöse Therapien, sondern auch darum, was Patientinnen und Patienten selbst für ihre Lungengesundheit tun können. Eine Lungenerkrankung bedeutet nicht zwangsläufig, dass Betroffene dauerhaft auf Lebensqualität verzichten müssen. Mit der richtigen Behandlung lässt sich häufig viel erreichen. Wichtig ist, Beschwerden nicht einfach hinzunehmen, sondern sie ärztlich abklären zu lassen“, betont Leis.

Informationen für Teilnehmer


Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Chefarzt zu richten und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Der Vortrag findet am Dienstag, 3. November, um 18 Uhr im Vortragssaal der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.