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Landkreis Gifhorn: Fiesta-Fahrer gerät in Gegenverkehr und stößt mit Traktor zusammen



B244: Fiesta-Fahrer gerät in Gegenverkehr und stößt mit Traktor zusammen

Der Autofahrer wurde schwer verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden.

Der Fiesta ist gegen einen Trecker geprallt.
Der Fiesta ist gegen einen Trecker geprallt. Foto: Feuerwehr

Rühen. Auf der B244 kam es am heutigen Freitagmorgen zu einem Unfall zwischen einem Ford Fiesta und einem Traktor. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fuhr ein 41-Jähriger mit seinem Auto auf der Bundesstraße von Grafhorst nach Rühen. Aus bislang unbekannter Ursache kam er hinter der Kanalbrücke nach links in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem entgegenkommenden Traktor zusammen. Das berichtet die Polizei Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Während für den 52-jährigen Traktorfahrer eine ärztliche Behandlung am Unfallort ausreichte, musste der Autofahrer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, an dem Traktor entstand ein Schaden von zirka 15.000 Euro, der Ford ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Auch der Trecker wurde bei dem Unfall beschädigt.
Auch der Trecker wurde bei dem Unfall beschädigt. Foto: Feuerwehr




Für die Unfallaufnahme und die Bergung beider Fahrzeuge musste die Bundesstraße zwischen den beiden Ortschaften voll gesperrt werden.


Aktualisiert:
Wie die Feuerwehr berichtet, übernahmen die Kräfte aus Parsau und Brome parallel mit zwei schweren Rüstsätzen die Befreiung des eingeklemmten Fahrers aus dem stark deformierten Fiat, während die Wehr aus Rühen den Brandschutz sicherstellte. Ersthelfer hätten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte die Verletztenbetreuung und die Sicherung der Unfallstelle übernommen, was Einsatzleiter Heiko Fänger-Duda und Gemeindebrandmeister Frank-Friedrich Mosel ausdrücklich lobten. Durch die großräumige Öffnung des Fahrzeuges durch die Feuerwehr habe der im Fußraum eingeklemmte Fahrer nach gut 45 Minuten möglichst patientenschonend aus dem komplett zerstörten Fahrzeug befreit werden können. Während dieser Zeit sei er bereits im Wagen vom Rettungsdienst medizinisch versorgt worden. Danach sei der Mann zur weiteren Behandlung ins Klinikum Wolfsburg gekommen.

Die Bundesstraße sei bis zirka 10:20 Uhr voll gesperrt geblieben, die Polizei habe den Verkehr großräumig umgeleitet. Insgesamt wären mehr als 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort gewesen. Warum die beiden Fahrzeuge auf gerader Strecke miteinander kollidierten sei noch unklar, die Polizei habe noch vor Ort die Unfallermittlung begonnen.


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