Amokalarm an Schulen: Strafverfahren eingeleitet

Für den oder die Verursacher dürfte das Konsequenzen haben.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Am 10. Juni kam es an der Hauptschule Sophienstraße zu einem Amokalarm. Gut zwei Wochen später, am gestrigen Vormittag, wurde erneut Amokalarm ausgelöst. Diesmal an der Grundschule Hohestieg. In beiden Fällen wird es nun Ermittlungen, beziehungsweise die Einleitung von Strafverfahren geben, teilte die Polizei auf Nachfrage mit.


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Für die Polizei stand nach den Einsätzen schnell fest, dass es sich sowohl an der Hauptschule Sophienstraße, als auch an der Grundschule Hohestieg, um Fehlalarme handelt. Möglicherweise hatten sogar Schüler ihre Hand im Spiel und die Alarmknöpfe "aus Spaß" gedrückt. Für den oder die Verursacher dürfte das Konsequenzen haben - sofern man sie ausfindig macht. Das sei aber noch nicht gelungen. Verfahren wurden aber dennoch eingeleitet, wie die Polizei auf Nachfrage erklärt.

Verfahren eingeleitet


"Aufgrund des ausgelösten Amokalarms in der Hauptschule Sophienstraße am 10. Juni wurde ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Wer den für jedermann frei zugänglichen Alarmknopf in der Schule betätigt hat, steht zum aktuellen Stand der Ermittlungen nicht fest. Daher ist eine Aussage zum Motiv nicht möglich", sagt Polizeisprecherin Carolin Scherf.

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Zum gestrigen Amokalarm laufen derzeit die zur Ursache. Offensichtlich wurde der Alarm aber mutwillig ausgelöst. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein.


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