ATF-Standort: Braunschweigs Bewerbung kommt nicht zum Zug, wird aber gelobt


| Foto: Stadt Braunschweig



Braunschweig. Braunschweig wird nicht Standort der Analytischen Task-Force. In einem Schreiben an den Oberbürgermeister hat der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Christoph Unger mitgeteilt, dass der bundesweit siebte Standort für Spezialeinheiten zur Erkennung und Bekämpfung biologischer, chemischer oder radiologischer Gefahren (CBRN)  in Deutschland, bei der Feuerwehr Leipzig eingerichtet werden soll. Ausschlaggebend sei dabei letztlich die geographische Lage gewesen. Leipzig liege zentral in der Abdeckungslücke zwischen den Standorten Berlin und München.

In einem Gespräch, das der Bundestagsabgeordnete Carsten Müller und Feuerwehrdezernent Claus Ruppert heute beim  zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Innenministerium Dr. Günther Krings in Berlin führten, erläuterte der Staatssekretär noch einmal die Gründe für die Entscheidung. Er verdeutlichte, dass die Braunschweiger Bewerbung sehr positiv bewertet worden sei und man Braunschweig beim Thema Katastrophenschutz künftig weiter im Blick haben werde, sollte es neue Entwicklungen oder Anforderungen geben.

Feuerwehrdezernent Claus Ruppert bedauerte die Entscheidung, zeigte aber Verständnis für die Gründe. Falls sich in der Zukunft Veränderungen oder ein neuer Bedarf ergäben, stehe die Stadt Braunschweig zu ihrer Bewerbung. Dies insbesondere, als es in dem Schreiben des Präsidenten des Bundesamtes heißt: „Seien Sie bitte versichert, dass die fachliche Eignung der Feuerwehr Braunschweig und die Qualität des von ihnen skizzierten Umsetzungskonzepts in keiner weise hinter der Feuerwehr Leipzig zurückstehen. Ich sehe – und in dieser Ansicht bestärkt mich auch mein zuständiges Fachreferat – den CBRN-Schutz  in meiner alten Heimatstadt Braunschweig in den allerbesten Händen.“


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