Aussichtsturm am Löwenlabyrinth fertig - Derzeit kann es aber matschig werden

Das Wetter und die Bauarbeiten haben dem Boden zugesetzt. Auch in Sachen Müll gibt es noch Handlungsbedarf.

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Der neue Turm am Löwenlabyrinth.
Der neue Turm am Löwenlabyrinth. | Foto: Axel Otto

Braunschweig. Im vergangenen Juli wurde von den Ratsgremien beschlossen, dass im Westpark in der Nähe des Löwenlabyrinthes ein acht Meter hoher Aussichtsturm errichtet werden soll (regionalHeute.de berichtete). Dieser ist nun fertig und öffentlich zugängig. Wie die Stadt Braunschweig auf Anfrage bestätigt, gibt es aber auch noch ein paar kleinere Probleme.



"Der Turm wurde Anfang Oktober fertiggestellt und ist seitdem für die Öffentlichkeit nutzbar. Allerdings wurden die Rasenwege rund um den Turm durch die Bauarbeiten stark beansprucht. Dadurch kann es sein, dass der Turm bei Nässe nicht so leicht zugänglich ist", erklärt Shirin Schönberg vom Referat Kommunikation der Stadt Braunschweig. Eine offizielle Einweihung sei derzeit in Planung.

Die Wege haben gelitten.
Die Wege haben gelitten. Foto: Axel Otto


Durch das Regenwetter während des Aufbaus seien die Rasenwege stark beansprucht worden. "Eine Wiederherstellung der Rasenwege soll natürlich erfolgen. Da hierzu trockene Witterung nötig ist, kann derzeit nicht gesagt werden, ob die Wiederherstellung des Rasens noch im Herbst 2021 erst im Frühjahr 2022 erfolgen kann", so die Pressesprecherin.

Mülleimer im Löwenlabyrinth sind nicht geplant.
Mülleimer im Löwenlabyrinth sind nicht geplant. Foto: Axel Otto


Angesprochen auf den derzeit im Labyrinth herumliegenden Müll lässt Shirin Schönberg wissen, dass es aus logistischen Gründen nicht geplant sei, innerhalb des Löwens Abfallbehälter aufzustellen. Es werde aber kurzfristig ein Abfallbehälter am Eingang zum Labyrinth nahe der bereits vorhandenen Bank aufgestellt.

 Im Frühjahr dieses Jahres war das Labyrinth gar nicht zu sehen, weil das Elefantengras abgemäht worden war. Archivbild
Im Frühjahr dieses Jahres war das Labyrinth gar nicht zu sehen, weil das Elefantengras abgemäht worden war. Archivbild Foto: Alexander Dontscheff


Das Löwengras besteht aus sogenanntem Elefantengras. Da dieses regelmäßig abgeschnitten werden muss, ist der Löwe nicht zu jeder Jahreszeit gleich gut zu erkennen. "Bei den beiden im Stadtgebiet angelegten Miscanthusflächen handelt es sich um Pflanzen zur Energiegewinnung, die jährlich geerntet werden. Außerdem stirbt der oberirdisch sichtbare Teil der Pflanze über den Winter ab. Aus diesem Grunde wird die Fläche jedes Jahr, je nach Witterungsverlauf, zwischen Ende Februar und Anfang April vor dem Neuaustrieb abgemäht werden", erklärt Shirin Schönberg. Ähnlich werde es auch bei Miscanthus-Pflanzen in den Hausgärten gemacht. Auch diese würden im Frühjahr zurückgeschnitten. "Danach wachsen die Pflanzen wieder und erreichten ihre Endhöhe im Sommer. Die Löwenstruktur ist jederzeit sichtbar", so die Pressesprecherin. Der neue Turm macht dies nun noch besser möglich.


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