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Auto von Angehörigen der rechten Szene erheblich beschädigt: Staatsschutz ermittelt



Auto von Angehörigen der rechten Szene erheblich beschädigt: Staatsschutz ermittelt

Die Polizei geht von politisch linksmotivierten Tätern aus. Alle Scheiben des Fahrzeugs sowie ein Scheinwerfer wurden eingeschlagen und alle vier Reifen zerstochen.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig. Zweimal in kurzer Folge beschädigten Unbekannte ein Auto, zuletzt in der Nacht zu Mittwoch in der Nordstadt. Weil eine politische Motivation der Täter nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt das Fachkommissariat für Staatsschutz und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Das teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit.



Die 43-jährige Halterin des weißen Hyundais und ihr 50-jähriger Lebensgefährte hatten ihr Fahrzeug auf einem öffentlichen Parkplatz in der Mitgaustraße Ecke Mittelweg geparkt. In der Nacht zu Mittwoch sahen sie es zuletzt unbeschädigt. Am Mittwochmittag entdeckten sie erneut erhebliche Beschädigungen: Alle Scheiben des Fahrzeugs sowie ein Scheinwerfer wurden eingeschlagen beziehungsweise entglast und alle vier Reifen zerstochen. Zusätzlich übergossen die Täter das Fahrzeug mit einer ätzenden Substanz, wodurch der Lack beschädigt wurde und Blasen schlug.

Erste Zerstörung am Wochenende


Bereits am vergangenen Wochenende ist das gleiche Fahrzeug Ziel einer Sachbeschädigung geworden, als es in der Zeit vom 15. bis 18. Januar in der Kurt-Schumacher-Straße geparkt war. Die Täter schlugen die Scheiben ein, so dass diese zersplitterten, und schlitzen die Reifen auf und ließen die Luft entweichen.



Da die Fahrzeughalterin und ihr Lebensgefährte politisch aktiv sind, geht die Polizei bei den Tätern derzeit von politisch linksmotivierten Personen aus. Bei dem 50-Jährigen handelt es sich um den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Braunschweig-Hildesheim der Partei Die Rechte. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder Beobachtungen von verdächtigen Personen oder Fahrzeugen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0531/476-2516 zu melden.

Erst vor zwei Wochen hatte es einen Anschlag von Linksextremisten auf die Landesaufnahmebehörde in Kralenriede gegeben (regionalHeute.de berichtete).


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